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Bei der Wahl eines geeigneten Steuerungsanbieters für das Modernisierungspaket wurde die Entscheidung von North East Technologies stark von der Kundenseite aus beeinflusst, denn viele verlangen bei der Umrüstung ihrer Maschinen nach CNC-Technik von NUM. Numgear, die Gesamtlösung zur Zahnradbearbeitung von NUM, sei in den Augen der Mehrzahl dieser Kunden das Beste, was die Branche zu bieten habe. Ein zusätzliches Plus seien die vor Ort am Hauptsitz der NUM Corporation in Naperville verfügbaren Entwickler, die auf Wunsch weitere Funktionen integrieren könnten.
Beim Retrofit alle Motoren und Antriebe durch Hochleistungs-Servomotoren und Drive-C-Servoantriebe ersetzt
Der Umfang des CNC-Modernisierungspakets hängt von der Konfiguration der jeweiligen Wälzfräser-Schleifmaschine ab. Die Grundversion der SNC 30 ist standardmäßig mit zwei CNC-Achsen ausgerüstet: der X-Achse für den Schleifspindelstock-Schlitten und der A-Achse für die Werkstückspindel. Zur Automatisierung der axialen (Y-Achse) und radialen (Z-Achse) Bewegung des Schleifspindelstocks können zwei zusätzliche Achsen eingebaut werden.
Auf Kundenwunsch wird North East Technologies diese Zusatzachsen während der Modernisierungsarbeiten integrieren. Neben der Aufrüstung der Maschinensteuerung auf ein Flexium-68-CNC-System von NUM (Bild 3)werden beim Retrofit alle Motoren und Antriebe durch Hochleistungs-Servomotoren und Drive-C-Servoantriebe von NUM ersetzt.
Die Servomotoren sind mit hochauflösenden Drehgebern mit 262.000 Impulsen pro Umdrehung ausgestattet – im Vergleich dazu boten die Originalmotor-Drehgeber lediglich 1000 Impulse pro Umdrehung – und sorgen im Zusammenspiel mit dem leistungsfähigen Flexium-CNC-Kern für eine viel genauere Geschwindigkeits- und Lagesteuerung.
Bedienoberfläche behielt bekanntes „look and feel“
Es wurde darauf geachtet, dass die Bedienoberfläche des CNC-Modernisierungspakets das bekannte „look and feel“ des ursprünglichen SNC-30-Betriebssystems beibehält. Dank der Programmierung von Eingabemasken in Kombination mit kundenspezifischen Steuermakros muss sich der Maschinenbediener nicht mit unbekannter CNC-Terminologie herumschlagen, sondern kann einfach Parameter, wie etwa die Nutlänge oder die Menge an abzutragendem Material, eintragen.
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