Steuerung

CNC-System beschleunigt Zykluszeiten von Bearbeitungsungszentren

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Bei Neuentwicklungen setzt der Maschinenhersteller konsequent auf die Simulation der Maschine und ihrer Funktionalitäten und beschleunigt damit das Engineering. Dabei verwenden die Entwickler immer reale Hardware mit den aktuellen Softwareständen.

Sämtliche Tools für Parametrierung, Programmierung und Diagnose der CNC gebündelt

Die MTX bietet dabei einige Vorteile. Die durchgängige, im Systempaket enthaltene Engineeringumgebung Indraworks bündelt sämtliche Tools für die Parametrierung, Programmierung sowie die Diagnose der Steuerung und aller Antriebe. Gerade bei modularen Konzepten mit unterschiedlichen Maschinengrößen wie bei dem schwäbischen Maschinenhersteller vereinfacht diese Durchgängigkeit das Engineering. Softwareingenieure können einmal geschriebene Programme oder Programmteile einfach per Mausklick kopieren und für andere Maschinen verwenden.

Das in die Steuerung integrierte Analysetool für Zykluszeiten MTX cta/ega gibt den Programmierern wichtige Informationen über die Dauer jeder NC-Bewegung. Die dabei erkannten Optimierungspotenziale haben die Ingenieure des Werkzeugmaschinenherstellers in kürzere Taktzeiten umgesetzt.

Analysetool misst Energieverbrauch jedes NC-Satzes im realen Betrieb

Die Software misst online in einer Auflösung von 0,1 ms die Bewegungsdauer sowie den entsprechenden Energieverbrauch für jeden NC-Satz im realen Betrieb. Die tabellarische und grafische Aufbereitung zeigt Potenziale für eine optimierte Bewegungsführung auf.

Durch das Nutzen von Splines und verschleifenden Bewegungen können Programmierer die Bewegung gleichmäßiger führen und damit die Bewegungszeiten verkürzen. Das lohnt sich besonders bei Hochproduktionsmaschinen, die häufig über viele Jahre ein definiertes Bauteil bearbeiten.

Offener NC-Kern der Steuerung erleichtert Umsetzung neuer Funktionen

Außer Standardzyklen wie den M-Funktionen lassen sich über den offenen NC-Kern der Steuerung auch innovative Funktionen einfach umsetzen. Ein Beispiel ist das Tieflochbohren: Dabei entstehen unter normalen Bearbeitungsbedingungen störend lange Späne.

Durch eine von Chiron in der MTX realisierte Schwingungsüberlagerung bricht die Schneide die Späne direkt während der Bearbeitung und befördert sie damit schneller aus dem Bohrloch. Das Ergebnis sind höhere Vorschubgeschwindigkeiten für noch kürzere Zykluszeiten bei der Komplettbearbeitung.

Moderne und grafisch orientierte Bedienoberfläche erleichtert Einarbeitung

Ein wichtiger Unterschied zu den Steuerungen anderer Hersteller: Die moderne und grafisch orientierte Bedienoberfläche kommt gerade jungen Servicemitarbeitern und Bedienern entgegen und erleichtert die Einarbeitung. Die bis in den Kern offen gehaltene Steuerung reduziert die Komplexität sowohl für Maschinenhersteller als auch für die Anwender durch eine klare Struktur.

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