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Außer der Zykluszeit gewinnt für Anwender der Energieverbrauch der eingesetzten Maschinen eine immer höhere Bedeutung bei der Kaufentscheidung. Die vier Rexroth-Hebel 4EE (For Energy Efficiency) bieten Maschinenherstellern eine universelle Systematik über alle Antriebs- und Steuerungstechniken, bei mindestens gleicher Produktivität den Energiebedarf deutlich zu senken. Die vier Energieeffizienz-Hebel sind:
- im Wirkungsgrad optimierte Komponenten,
- bedarfsgerechte Energieversorgung,
- Energierückgewinnung und das
- Energy System Design.
CNC schöpft Potenziale für Energieeffizienz systematisch aus
Damit können Einsparpotenziale systematisch ausgeschöpft werden. So reduzieren bei den Chiron-Maschinen kaskadierende Stand-by-Modi des sogenannten Power-Safe an den Doppelspindlern unnötigen Verbrauch. Am Bildschirm definieren die Bediener, welche Aggregate in Abhängigkeit von Ruhezeiten oder bei Zykluscharakteristik in den Stand-by-Modus schalten und wann sie wieder hochfahren.
Darüber hinaus werden bei den DZ-Baureihen Rückspeisekonzepte mit den modularen Indradrive-Servoantrieben genutzt; sie schalten bei Verzögerungen an einer Achse den entsprechenden Motor in den Generatorbetrieb und speisen den erzeugten Strom entweder in einen Zwischenkreis, der andere Motoren des Antriebsverbunds versorgt, oder in das Stromnetz.
Sicherheitstechnik in die intelligenten Antriebe integriert
Zu den zahlreichen Funktionen der intelligenten Antriebe gehört auch die antriebsintegrierte und zertifizierte Sicherheitstechnik „Safety on Board“. Die direkt im Antrieb integrierten Sicherheitsfunktionen erreichen Reaktionszeiten von weniger als 2 ms.
Ein großer Vorteil des sicheren Stillstands im Antrieb liegt für den Maschinenhersteller darin, dass die Sicherheit nicht in großer Funktionalität in der Steuerung abgebildet werden muss. Das verkürzt den gesamten Engineeringprozess und bringt dem Anwender messbare Vorteile in der Produktivität.
Integrierte Sicherheitsfunktionen reduzieren die Stillstandszeiten
Mit „Safety on Board“ muss der Bediener bei Eingriffen in den Arbeitsraum lediglich die Sicherheitsfunktionen der entsprechenden Achsen aktivieren, während die Maschine weiter eingeschaltet bleibt. Sobald die Tür nach dem Eingriff in die Maschine wieder geschlossen wird, produziert das Fertigungszentrum sofort weiter. Mit „Safety on Board“ sind sichere Funktionen wie abgeschaltetes Moment, Not-Halt, Schutztürzuhaltung, begrenzte Geschwindigkeit, begrenzte und überwachte Position oder sichere Kommunikation möglich.
Kürzere Zykluszeiten, geringerer Energieverbrauch und kürzere Stillstandszeiten durch antriebsintegrierte Sicherheitstechnik: Die doppelspindligen Bearbeitungszentren von Chiron und das Indramotion-MTX-System bringen die besten Voraussetzungen mit, um Anwender, die jetzt schnell die Stückzahlen hochfahren müssen, durch höhere Produktivität zu überzeugen.
Stefan Schwab arbeitet im Vertrieb der Bosch Rexroth AG in 70736 Fellbach.
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