Fliegende Konkurrenz China meldet erfolgreichen Linienflug der C919

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die C919 soll, wie es heißt, einmal Airbus und Boeing das Leben schwerer machen. Der in China entwickelte Passagierjet ist nun auch erstmals auf einer regulären internationalen Strecke geflogen.

Der staatliche chinesische Flugzeugbauer Comac meldet, dass seine C919 jetzt erstmals einen regulären Linienflug absolviert hat. Damit steigen die Chancen, dass der Plan aufgeht, Boeing und Airbus wettbewerbsmäßig näher zu rücken ...(Bild:  Comac)
Der staatliche chinesische Flugzeugbauer Comac meldet, dass seine C919 jetzt erstmals einen regulären Linienflug absolviert hat. Damit steigen die Chancen, dass der Plan aufgeht, Boeing und Airbus wettbewerbsmäßig näher zu rücken ...
(Bild: Comac)

Der neue Passagierjet C919 des staatlichen Herstellers Comac hat erstmals einen internationalen Linienflug absolviert. Eine Maschine der Fluggesellschaft Air China flog dabei von Peking in die mongolische Hauptstadt Ulan Bator, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Auf der Strecke ist im Übrigen täglich ein Hin- und Rückflug geplant. Seit Mai 2023 wird die C919 im regulären Passagierverkehr eingesetzt. Bisher flog sie vor allem innerhalb Chinas sowie zwischen dem chinesischen Festland und Hongkong. Die Mongolei-Verbindung ist nun die erste reguläre Strecke in ein anderes Land. Nach Angaben des Herstellers kam die C919 bisher auf 57 Strecken zu 25 Städten zum Einsatz und beförderte über 7,5 Millionen Passagiere. Betreiber sind auch noch China Eastern und China Southern.

Comac will die C919 international verkaufen

Comac will ganz offen mit der C919 langfristig Airbus und Boeing Konkurrenz machen. Der Passagierjet ist auch etwa so groß wie der Airbus A320 und die Boeing 737. China zählt außerdem zu den wichtigsten Luftfahrtmärkten der Welt und ist aus diesem Grund auch für die beiden westlichen Hersteller von großer Bedeutung. Nun verlässt Comac aber offensichtlich das nationale Nest bei seinen geschäftlichen Aktivitäten. Das Unternehmen will seine Flugzeuge nämlich nun auch in anderen Ländern verkaufen. Daran hindert nur noch, dass die C919 weder von den europäischen noch von den amerikanischen Luftfahrtbehörden zugelassen ist. Das erschwert natürlich den Verkauf in viele andere Länder.

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