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Mit ihnen lassen sich die großen Porsche-Bauteile sehr flexibel aus dem Pressenwerkzeug herausnehmen, bei Bedarf drehen und wenden sowie in der nächsten Presse weiterbearbeiten. „Denken Sie zum Beispiel an die bekannten breiten Porsche-Kotflügel“, erklärt Projektmanager Markus Geier. „Mit der zuvor in der Pressenstraße befindlichen Feeder-Automation wäre ein Transport nicht möglich gewesen. Für die von Schuler Automation um zwei Bewegungsachsen erweiterten Roboter ist dies aber kein Problem.“
Software Presstec perfektioniert Pressenlinien-Automation
Perfektioniert wird die Pressenlinien-Automation durch die verwendete Software Presstec. Mit ihrer Hilfe optimiert sich die Anlage selbstständig, während sie in Betrieb ist, und steigert somit kontinuierlich ihre Ausbringungsleistung.
Derzeit werden bereits Längsträger für den VW-Transporter T5 auf der Anlage hergestellt. Die Einarbeitung der Kopfpresse mit dem ersten Werkzeug für Porsche-Bauteile erfolgt seit August 2008. Seit März entstehen mit Hilfe der Schuler-Lösungen alle Außenhautteile des neuen Porsche Panamera – von den Türen über die Haube bis hin zur Heckklappe. Rund zehn verschiedene Werkzeugsätze sind dafür bei Volkswagen Nutzfahrzeuge im Einsatz.
Anschließend gehen die fertigen Teile in den Karosseriebau, wo sie zu einer Karosse zusammengefügt werden. Von dort laufen die Rohkarossen in die Lackiererei und werden poliert und glänzend mit einem speziellen Logistiksystem von Hannover aus auf die Reise ins Leipziger Porsche-Werk gebracht, wo der Panamera montiert wird.
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