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Schweißen in Industrie-4.0-Art Das C-Gate gibt's jetzt auch mit smarten Qualitätsmanagement

Redakteur: Peter Königsreuther

Cloos hat seinem C-Gate für die vernetzte, digitalisierte Schweißarbeits-Plattform jetzt mit einem Modul für die Qualitätssicherung ausgestattet – mit Fokus auf das individuelle Bauteil.

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Das Cloos-C-Gate ist eine nun weiter optimierte Digitalisierungsplattform, auf der die Schweißexperten in Echtzeit auf Informationen aus ihrer Schweißfertigung zugreifen können. Jetzt bietet es auch ein Modul für das umfassende Qualitätsmanagement, heißt es.
Das Cloos-C-Gate ist eine nun weiter optimierte Digitalisierungsplattform, auf der die Schweißexperten in Echtzeit auf Informationen aus ihrer Schweißfertigung zugreifen können. Jetzt bietet es auch ein Modul für das umfassende Qualitätsmanagement, heißt es.
(Bild: Cloos)

Das C-Gate besteht laut Cloos aus mehreren Modulen, die den Schweißprozess für die Anwender abhängig von deren individueller Digitalisierungsstrategie zu aktivieren erlauben.

Beim neuen Qualitätsmanagementmodul steht deshalb nun das individuelle Bauteil mit den zugehörigen Produktions- und Schweißprozessdaten im Rampenlicht, heißt es weiter. Dabei sei eine detaillierte Beurteilung der Nahtqualität schon während des Schweißvorgangs möglich. Und im Falle von komplexen und verketten Anlagen werden je Produktionsabschnitt zusätzlich Qualitätsaussagen getroffen, so Cloos. Die dabei ermittelten Daten werden in einem Bauteilprotokoll zusammengefasst. Dieselben können bei Bedarf über die Berichtsfunktion oder per OPC-UA- beziehungsweise REST-Schnittstelle abgerufen werden. Damit sollen die Schweißtechnikanwender in Sachen Qualitätsmanagementsysteme und bei der Umsetzung der schweißtechnischen Qualitätsanforderungen optimal unterstützt werden können.

So funktioniert das C-Gate fürs Schweißen im Allgemeinen

In diesem ganzheitlich angelegten Informations- und Kommunikationstool werden laut Cloos sämtliche Daten zentral erfasst und verarbeitet. Die anwenderspezifische Darstellung der Informationen schaffe eine detaillierte Visualisierung und erleichtere die Auswertung und Weiterverarbeitung der damit gesammelten Betriebs- und Schweißprozessdaten, heißt es weiter. So könnten Anwender Ihre Produktionsprozesse bis ins kleinste Detail überwachen undnicht zuletzt vorausschauend steuern.

Frühzeitig können Fehler erkannt, so ungeplante Ausfallszeiten vermieden, und Qualitätsprobleme direkt behoben werden. Mit offenen Schnittstellen (APIs) und Standards wie OPC/UA soll sich das System einfach und sicher in bestehende Netzwerk- und Applikationslandschaft (MES, ERP) integrieren lassen.

Ob als zentrales virtuelles Serversystem oder als anlagennahe Edge-Gateway-Implementierung: alle Roboteranlagen und Schweißgeräte von Cloos können an diese Plattform angebunden werden, betont das Unternehmen. Auch können bestehende Cloos-Anlagen- und -Schweißgeräte so integriert werden. Kurz gesagt: das C-Gate von Cloos erleichtert den Schweißanwendern den Einstieg in eine Digitalisierungswelt mit Blick auf die reibungslose Umsetzung echter Smart-Factory-Projekte.

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