Auf AMB-Metallkurs

Das sind die aktuellen Trends in der Metallbearbeitung

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Immer kleinere Bauteile fordern miniaturisierte Zerspanungswerkzeuge

Ein weiterer Trend betrifft die Größe der herzustellenden Bauteile: sie werden immer kleiner! Damit schrumpfen auch die notwendigen Formen und Geometrien. Diese Miniaturisierung von Bauteilen erfordert Werkzeuge mit immer präziseren und kleineren Abmessungen. Die Übergänge sind fließend, wenn es um die Mikro- und sogar Nanotechnologie geht. Werkzeuge mit mikroskopisch kleinen Strukturen sind besonders in der Elektronik- und Medizintechnik gefragt. Die kommen etwa von LMT Tools aus Schwarzenbek. Bei der Entwicklung so gearteter Mikrofräser standen außer der gewünschten Bauteilqualität auch die Produktivität und Prozesssicherheit im Vordergrund. Für die hochpräzise Fräsbearbeitung mit kleinen Werkzeugdurchmessern bietet LMT unterschiedliche Mikrofräser im Toleranzbereich bis 0,007 Millimeter an. Die drei-, vier- und sechs-Millimeter-Präzisionsschäfte mit h5-Toleranz und einem Durchmesserbereich von 0,3 bis drei Millimeter sind in zwei Geometrievarianten erhältlich, wie man erfährt. Es gibt eine torische Ausführung mit gerader Stirn für präzise Konturen sowie eine Ausführung mit Kugelkopf. Letztere garantiere Flexibilität bei der Bearbeitung von komplexen 3D-Formen. Durch die Kugelform des Fräsers könnten Rundungen und unregelmäßige Oberflächen präzise spanend bearbeitet werden.

LMT hat alles für den präzisen Bau von Formen und Werkzeugen

Einer der Hauptanwendungsbereiche ist die Hartbearbeitung im Gesenk- und Formenbau – seien es komplexe 3D-Formflächen, tiefe Kavitäten, Bohrungen, Hinterschnitte oder Rippenstrukturen. Den hohen thermomechanischen Belastungskollektiven begegnet LMT Tools mit hochtemperaturbeständigen und verschleißfesten Schicht-Substrat-Systemen. So erhalten die Werkzeuge ihre Oxidiations- und Diffusionsbeständigkeit sowie Warmhärte. Mit dem Mikroprogramm ergänzt LMT die ohnehin schon große Auswahl an Werkzeugsystemen im Schaft- und Wendeplattenbereich rund um das Thema Gesenk- und Formenbau – insbesondere für die Herstellung von Spritzgussformen für die Kunststoffverarbeitung. Damit sei LMT in der Lage, alle Bereiche voll zu bedienen – von Stanzen und Pressen über Schmiedegesenke, Kunststoff- und Druckgussformen bis hin zu frei geformten Oberflächen und zur Elektrodenherstellung für Senkerodieren im Werkzeug- und Formenbau.

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Minibauteile mit den Werkzeugen von Paul Horn spanend fertigen

Auch bei Paul Horn kommt es in der Mikrozerspanung darauf an, die Prozesse in ihrer Gesamtheit zu beherrschen. Geht es etwa um Außendurchmesser von 0,1 Millimeter, Einstiche von 0,5 Millimeter und Vorschübe von fünf Mikrometer, erhält man ein Gefühl dafür, wie präzise alle Elemente einer Bearbeitung aufeinander abgestimmt sein müssen. Sehr geringe Spantiefen verlangten sehr scharfe Schneiden, um den Schnittdruck so niedrig wie möglich zu halten. Die schleifscharfen Schneidkanten erhöhen jedoch die Gefahr von Mikroausbrüchen. Schon ein kleiner Ausbruch im Bereich von wenigen Mikrometern an der Schneidkante wirkt sich laut Horn negativ auf die bearbeitete Oberfläche des Werkstücks aus. Auch spielt die Oberflächengüte der Spanfläche eine wichtige Rolle. Um sogenannte Aufbauschneiden zu vermeiden, wird deshalb die Spanfläche bei Paul Horn vor ihrem Einsatz sehr fein geschliffen respektive poliert. Und damit die Anwender Schrauben für Hörgeräte, Wuchtgewichte zur Uhrenherstellung oder Kleinstdrehteile für medizinische Baugruppen herstellen können, hat Horn das Mikro-Finish-System für die Mikrozerspanung entwickelt. Damit sind Wechselgenauigkeiten von ± 0,0025 Millimeter beim Drehen der Wendeschneidplatte möglich, wie man betont. Auch kann man Schneidplatte drehen, ohne die Spitzenhöhe neu einstellen zu müssen.

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