Auf AMB-Metallkurs

Das sind die aktuellen Trends in der Metallbearbeitung

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So checkt man die Qualität von spanend hergestellten Teilen

Wo es um Genauigkeit geht, darf natürlich auch die entsprechende Kontrolle nicht fehlen. Das Beispiel, dass es auch hier stets Neuigkeiten gibt, stammt von AMB-Aussteller Hahn+Kolb. Mit den Rauheitsmessgeräten Micro, DH-9 und Easyroughness von Diavite und Atorn bietet der Werkzeug-Dienstleister gleich drei Möglichkeiten zur Messung von Oberflächen nach ISO 21920 an. Die neue internationale Norm mit ihren drei Teilen zur profilhaften Messung, Charakterisierung und Angabe der Oberflächenbeschaffenheit (Rauheit, Welligkeit) von Bauteilen ersetzt seit Ende 2021 die zurückgezogenen Normen ISO 4287, ISO 4288, ISO 13565-2 und ISO 1302. Diese hatten nicht mehr alle Möglichkeiten moderner Messgeräte abgedeckt. Die Geräte zur Bestimmung der Rauheit werden mit einem Aluminiumgehäuse und Touchscreen gefertigt. Sie haben duale Vorschubeinheiten für Kufen- und Freitaster sowie individuelle Sondersysteme. So könnten Anwender mehr Messaufgaben erledigen als mit reinen Gleitkufen-Tastsystemen. Entsprechende Kugeltaster, Tiefen-, Bohrungs- und Zahnflankentaster sowie Achsen- und Schneidenfreitaster erfassen Werte auch an tief liegenden Oberflächen, Zahnrädern, Nuten und Bohrungen oder schmalen Einstichen zuverlässig.

Dokumentationsfunktionen lassen keinen Verdacht aufkommen

Easyroughness von Atorn greife selbst die Rauheit von filigranen Bohrungen, Wellendurchmessern, Inneneinstichen und Zahnflanken ab. Außer einer Visualisierung der Oberflächenrauheit über einen großen 10,1-inch-Full-HD-Industrie-Touchscreen-PC werden die Messergebnisse über das integrierte Windows-IoT-Betriebssystem abgelegt – inklusive der Möglichkeit zur Bild- respektive Fotodokumentation. So könne man sicher sein, dass die angestrebten Werte auch dem aktuellen Stand entsprechen und das gegenüber den Kunden auch dokumentieren.

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Dieser kleine Ausschnitt der Neuerungen in der Metallbearbeitung zeigt, wie vielfältig die Themen auf der diesjährigen AMB in Stuttgart werden. Vom 10. bis 14. September 2024 zeigen die Aussteller ihre Neuheiten zu Zerspanungs- und Spannwerkzeugen, Mess- und Prüftechnik, Betriebseinrichtungen, Handlingsystemen, Arbeitsschutz und Maschinen und mehr. Ein Bündel an neuen Möglichkeiten für viele Branchen, in denen Miniaturisierung, zunehmender Wettbewerbsdruck und herausfordernde Werkstoffe ein Thema sind, schließt die Landesmesse Stuttgart diesen umfangreichen Überblick zur kommenden Messe.

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