Spritzgießen & Co. Das sind die Arburg-Highlights zur Fakuma 2023

Quelle: Pressemitteilung von Arburg 9 min Lesedauer

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Lesen Sie hier, was der Spritzgießmaschinen-Hersteller und 3D-Druckspezialist Arburg in Friedrichshafen zur Fakuma präsentiert ...

Das ist nur eins von vielen Arburg-Highlights auf der Fakuma 2023 in Friedrichshafen. Es ist eine um einen Allrounder 375 V herum aufgebaute Turnkey-Anlage plus Kuka-Roboter, die ein hilfreiches Fahrradwerkzeug aus Rezyklat fertigen wird. Jedes Bauteil ist voll rückverfolgbar.(Bild:  Arburg)
Das ist nur eins von vielen Arburg-Highlights auf der Fakuma 2023 in Friedrichshafen. Es ist eine um einen Allrounder 375 V herum aufgebaute Turnkey-Anlage plus Kuka-Roboter, die ein hilfreiches Fahrradwerkzeug aus Rezyklat fertigen wird. Jedes Bauteil ist voll rückverfolgbar.
(Bild: Arburg)

Arburg ist auf der Fakuma 2023 gleich mit neun Exponaten in Halle A3 sowie mit 10 weiteren Maschinen auf Partnerständen präsent, wie es heißt. Wie Digitalisierung und Automation Hand in Hand gehen können, um Kunststoffteile nicht nur wirtschaftlich sondern auch zu 100 Prozent rückverfolgbar zu fertigen, zeigt das erste Highlight namens Praxisbeispiel Reifenheber. Dabei geht es um eine Turnkey-Anlage (Aufmacherbild) mit Mehrachs-Roboter. Diese umspritzt einen Einleger. Heraus kommt ein Fahrrad-Werkzeug mit dem sich Reifen und Schlauch schnell und einfach von der Felge lösen und wieder montieren lassen, so Arburg. Produziert werden die Reifenheber quasi „ready to use“. Das Herzstück ist eine Spritzgießmaschine des Typs Allrounder 375 V mit 500 Kilonewton Schließkraft, das die Bauteile in einem 1+1-fach-Familienwerkzeug fertigt, wie es weiter heißt. Es ist, wie das V schon erkennen lässt, eine Vertikalmaschine. Sie umspritzt den besagten Einlerger mit 50 Prozent glasfaserverstärktem PA 66/6 (Polyamid). So entstehen ein „Remover“ und ein „Installer“. Der Einleger besteht aus ISCC-zertifiziertem POM (Polyacetal), das PA-Material ist ein sortenreines Post-Industrial-Rezyklat (PIR), wie Arburg betont (Bild 2). Die Zykluszeit beträgt rund 45 Sekunden. Für eine homogene Materialaufbereitung und eine gleichbleibend hohe Produktqualität ist das Exponat mit dem Rezyklatpaket von Arburg ausgestattet.

„Invisible Tracing“ erkennt eindeutige Bauteileigenschaften

Dazu gehört auch noch ein 6-Achs-Roboter von Kuka. Dieser übernimmt das komplette Teilehandling. Die Automatisierung erfordere so keine zusätzliche Stellfläche, denn der Kuka-Roboter ist hängend und damit platzsparend montiert und in die Maschinensteuerung integriert. Er führt über einen Vibrationswendelförderer zunächst bereitgestellte Clips einer Kameraprüfung zu und legt sie in das Spritzgießwerkzeug ein. Die entnommenen Teile erhalten dann in einer Laserstation einen DM-Code. Danach werden sie um eine Bedienanleitung komplettiert und der zweiteilige Reifenheber wird „ready to use“ montiert.

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Bevor der Reifenheber aber auf ein Förderband abgelegt wird, fotografiert ein Kamerasystem in einer separaten Station einen definierten Bereich der Bauteiloberfläche. Dabei kommt die vergleichsweise neue Technik „Invisible Tracing“ (Bild 3) des Partners Detagto zum Einsatz. Die Bilddaten der registrierten Oberfläche werden in eine nur wenige Kilobytes große, einfach speicherbare Zeichenkette umgewandelt und komprimiert, bevor sie an eine Datenbank übergeben werden, wie Arburg erklärt. Weil jede Oberfläche – ähnlich wie ein menschlicher Fingerabdruck – minimal anders aussehe, ließe sich später jedes Bauteil an einer separaten Prüfstation eindeutig identifizieren, was zuverlässig, fälschungssicher und mit geringem Aufwand klappe.

Bei diesem Exponat wird der unsichtbare „Fingerprint“ an das Scada-System Arburg Turnkey Control Module (ATCM) übergeben. Dazu erfasst das ATCM von jeder Bauteil-ID die Daten aus dem Spritzgießprozess und verknüpft sie mit den Ergebnissen der optischen Überprüfung des Einlegeteils und mit dem digitalen „Fingerprint“. Das sorgt für 100-prozentige Rückverfolgbarkeit, wie der Fakuma-Aussteller betont. Die teilespezifischen Daten lassen sich dann durch Abscannen des DM-Codes etwa mit einem mobilen Endgerät abrufen. Kommen wir nun zum zweiten Fakuma-Hingucker und gleichzeitig zu einer Premiere bei Arburg – der Spritzgießmaschine Allrounder 530 H ...

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