Spritzgießen & Co.

Das sind die Arburg-Highlights zur Fakuma 2023

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Vorhang auf für den hybriden Allrounder 520 H

Die Premiere des Allrounders 520 H (Bild 4) gilt als weitere Attraktion zur Fakuma 2023. Die neue Maschine der hybriden Baureihe Hidrive arbeitet laut Hersteller nämlich besonders energiesparend, ressourcenschonend, produktiv, bedienerfreundlich und nicht zuletzt zuverlässig. Die Maschinentechnik der Baureihe Hidrive wurde, wie es dazu heißt, in den letzten Monaten deutlich weiterentwickelt. Die neuen hybriden Maschinen überzeugten nicht nur durch eine optimierte Energiebilanz sondern auch durch reduzierte Zykluszeiten. In Friedrichshafen ist nun erstmals die Baugröße 520 mit 1.500 Kilonewton Schließkraft zu sehen. Das Exponat, ein Allrounder 520 H „Premium“, fertigt dort mit einem 1+1+1-fach-Familienwerkzeug in rund 50 Sekunden Zykluszeit drei verschiedene Spritzgussteile aus ABS. Diese sind ein Maschinenständer, ein Granulatbehälter und eine „Steuerung“. Diese drei Komponenten werden nachfolgend in einer Schneidstation voneinander separiert und komplettieren ein insgesamt 15-teiliges Set für einen Modell-Allrounder im Maßstab 1:18, wie Arburg erklärt.

Das Computersystem namens „Moldlife Sense“ ermögliche dabei ein per Sensor gesteuertes Werkzeugmonitoring über den kompletten Lebenszyklus hinweg. Die damit erfassten Daten werden über eine OPC-UA-Schnittstelle direkt an die Gestica-Steuerung weitergegeben. Diese zeigt entsprechende Störungen sowie leistungsabhängige Wartungsintervalle an und ermöglicht damit die Predictive Maintenance. Das neue lineare Robotersystem Multilift Select 8 mit 8 Kilogramm Tragfähigkeit entnimmt dabei die Spritzgussteile und legt sie in einen Karton ab. Ein Kistenwechsler sorgt für rund zwei Stunden Autonomie bei der Kunststoffverarbeitung.

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So geht sparsames Spritzgießen mit Nachhaltigkeitseffekt

Die Baureihe Hidrive kombiniert eine sparsame elektrische Schließeinheit mit einer kraftvollen hydraulischen und nicht zuletzt dynamischen Spritzeinheit, wie es genauer heißt. Im Vergleich zu vollelektrischen und hydraulischen Spritzgießmaschinen zeichne sich der Premiere-Allrounder durch deutlich geringere Anschaffungs- und Betriebskosten sowie eine bessere Energie- und CO2-Bilanz aus.

Ein Novum bei den neuen hybriden Allroundern „Premium“ ist die serienmäßige Förderstromteilung, die mithilfe neuster Varan-Ventiltechnik den verfügbaren Volumenstrom der Hauptpumpe bei Bedarf aufteilt, so die Erklärung. Das ermöglicht gleichzeitige Bewegungen von programmierbar geregelten hydraulischen Nebenachsen, wie etwa Auswerfer und Kernzug, ohne Technologiestufen oder Mehrpumpenkonzept. Das spare Energie, Kosten und Platz an der Maschine und steigere die Produktionseffizienz. Im Vergleich zu entsprechenden hydraulischen Maschinen ist die Energiebilanz der neuen Allrounder H um bis zu 50 Prozent besser. Auch lässt sich so der CO2-Fußabdruck deutlich reduzieren. Aufgrund eines neuen Ölmanagementkonzepts benötigten die Allrounder bis zu rund 35 Prozent weniger Öl. Die erforderliche Kühlwasserleistung lässt sich um bis zu 70 Prozent senken und auch die Trockenlaufzeit ist um rund 40 Prozent reduziert, wie Arburg weiter informiert.

Hybrider Allrounder in drei Leistungsvarianten erhältlich

Der Allrounder 520 H lässt sich durch zahlreiche Optionen exakt an die jeweiligen Kundenanforderungen anpassen, geht die Beschreibung weiter. Die Spritzgießmaschine ist wie die Baugröße 470 H in den drei Leistungsvarianten „Comfort“, „Premium“ und „Ultimate“ erhältlich, so der Hersteller. Die beiden erstgenannten Varianten verfügen serienmäßig über eine Arburg-Servohydraulik (ASH), wobei sich der drehzahlgeregelte, wassergekühlte Servomotor stufenlos dem tatsächlichen Leistungsbedarf anpasst, umd einen besonders energieeffizienten und emissionsarmen Betrieb zu gewährleisten. Gleichzeitig reduzierten sich aber auch der Kühlenergiebedarf und der Geräuschpegel der Maschine deutlich.

Darüber hinaus sind Bedienfreundlichkeit und Zuverlässigkeit wichtige Kriterien beim Spritzgießen, um im Service- und Wartungsfall Zeit und Kosten zu sparen. Ein wichtiges Stichwort lautet auch bei diesem Exponat Predictive Maintenance – die Maschine meldet zum Beispiel automatisch, wenn in Kürze ein Wechsel des Ölfilters ansteht. Ölfilter und Anschlüsse sind hier besser zugänglich und auch die Anbauorte für die Zentralschmierung, die Pneumatik und die Schnittstellen wurden optimiert. Nach dieser Hybridmaschine folgt die Vorstellung des hybriden Allrounders 920 H ...

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