Erfolgreiches Schneid-Event

Das waren die Technology Days 2019 bei Messer Cutting Systems

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Weg mit dem Bauchgefühl, und her mit qualifizierten Daten

Um die Maschinen reibungslos in einen bestehenden Workflow integrieren zu können, bietet Messer eine modulare Software an, die sich gezielt auf jegliche Anforderungen konfigurieren lässt, heißt es. „Unser Software-Portfolio ermöglicht einen komplett digitalisierten Fertigungsprozess, bis hin zur Maschine und zurück. Das schafft Transparenz und steigert die Produktivität“, betont Roger Kilian-Kehr, CDO Global bei Messer Cutting Systems.

Die enge Verknüpfung von ERP-Systemen und der CAD/CAM-Umgebung der Messer-Schneidanlagen erleichtere durch ein Plus an Transparenz die Erhöhung der Gesamtproduktivität. „Und zwar mithilfe verwertbarer Daten, durch die sich die Gesamtproduktivität objektiv bewerten lässt. So kann gegebenenfalls umgehend an entsprechenden Stellschrauben gedreht werden, um die Produktion stets maximal zu halten, so Kilian-Kehr. Wo früher also das Bauchgefühl entschieden habe, eröffneten heute qualifizierte Daten den meisten Unternehmen ein enormes und zielgerichteteres Optimierungspotenzial.

Hier gibt's die passenden Automatisierungskomponenten

Die Wirtschaftlichkeit einer Fertigung hängt nicht nur von der Schneidleistung einer Maschine ab, wissen die Messer-Experten: Speziell die Umrüstzeiten „sägten“ oft an der Effizienz eines Prozesses. „Um die verfügbare Brennkapazität optimal zu nutzen, muss der Workflow mit der Zufuhr des Rohmaterials von der einen sowie der Abfuhr des geschnittenen Nests zur anderen Seite optimiert werden“, erläutert Ingo Staudinger, Produktmanager Material Handling & Laser bei Messer Cutting System. Und die Plasmaflex, eine vollautomatische Be- und Entladeeinrichtung für Plasmaschneidanlagen, mache genau das, indem sie die Produktionsabläufe vereinfache und so die Produktivität steigere. Zudem, führt Staudinger weiter aus, ist das System modular aufgebaut und kann mit steigenden Anforderungen ebenfalls mitwachsen – egal, ob mit Lagerturm, Mehrmaschinenversorgung oder automatisiertem Absortieren und Stapeln von Einzelteilen.

Nichts geht mehr ohne entsprechende App

Sollte doch mal eine Maschine ausfallen, ist schnelle Hilfe gefordert. Dafür bietet Messer den „Visual Service“: Mittels App und auf Wunsch mit einer Remote-Brille lässt sich manche Service-Frage in Echtzeit klären und im Idealfall das Problem direkt „live“ beheben. „Das Zusammenspiel all unserer Technologien, Soft- und Hardwarelösungen sowie Services schafft unseren Kunden den entscheidenden Mehrwert, um sich im hart umkämpften Markt einen festen Platz zu sichern“, so Oliver Friz. Die Chance darauf nutzten an den drei Technologietagen auch insgesamt mehr als 400 begeisterte Besucher aus ganz Europa.

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