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Erfolgreiches Schneid-Event Das waren die Technology Days 2019 bei Messer Cutting Systems

| Redakteur: Peter Königsreuther

Messer Cutting Systems hat im Oktober eingeladen! Nicht nur Schneidsysteme sondern auch neue Software und Human-Machine-Interfaces hätten gezeigt, dass auch in Zukunft gut „abschneide“, der die richtigen Systeme nutze.

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Rund um die moderne Metallverarbeitung, und speziell um die Schneidprozesse, drehte sich das Themenspektrum im Oktober bei den Technology Days von Messer Cutting Systems. Auch steuerungstechnische Innovationen wurden präsentiert. Und, wie hier zu sehen, zeigten in praxisnahen Vorführungen die Experten aus der Autogentechnik unter anderem wie man mit technischen Gasen richtig umgeht.
Rund um die moderne Metallverarbeitung, und speziell um die Schneidprozesse, drehte sich das Themenspektrum im Oktober bei den Technology Days von Messer Cutting Systems. Auch steuerungstechnische Innovationen wurden präsentiert. Und, wie hier zu sehen, zeigten in praxisnahen Vorführungen die Experten aus der Autogentechnik unter anderem wie man mit technischen Gasen richtig umgeht.
(Bild: F. Blümler)

Premieren sind immer spannend, resümiert Messer Cutting Systems – für das Publikum ebenso wie für denjenigen, der seine Neuheiten präsentieren darf. Entsprechend hoch sei das Lampenfieber bei der Messer Cutting Systems GmbH in Groß-Umstadt gewesen, als man symbolisch den Vorhang für ihre Premierenshow auf den dreitägigen Technology Days Ende Oktober lüftete. Im Rahmen dessen, heißt es weiter, präsentierten die Experten ein komplett neu entwickeltes Schneidsystem, passend dazu die aktuelle Generation der Maschinensteuerung „Global Control“ und zwei kompakte Schneidmaschinen namens Terrablade D und Smartblade. Weil die Aspekte Software und Vernetzung bei Messer auf der gleichen Ebene wie die Anlagenentwicklungen stünden, stellte das Unternehmen auch dabei die Weichen in Richtung zukunftsweisender Anwendungen.

Nutzerfreundliche Software-Innovationen

Manchmal reicht eine kosmetische „Mopf“ (Modellpflege) nicht aus, sondern es muss ein innovatives Konzept her, um den Kunden für sich zu gewinnen, sagt Messer. „Deshalb haben wir eine zeitgemäße Anlagengeneration geschaffen, die nun noch mehr Optionen bietet, um jegliche Schneidprozesse genau auf bestehende individuelle Anforderungen hin anzupassen“, erklärt Oliver Friz, Geschäftsführer von Messer Cutting Systems. Obendrein stecke die neuste Technologie in sämtlichen Komponenten, um die Produktivität zu erhöhen und für verbesserte Schnittqualität und kürzere Zykluszeiten zu sorgen.

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Einen wesentlichen Einfluss auf die Funktionalitäten hat nach Aussage von Messer das Human-Machine-Interface (HMI). Der Grund ist, dass Smartphones und andere gestengesteuerte Endgeräte buchstäblich in aller Hände sind. Deshalb lag es für die Entwickler nahe, diese Bedienungsphilosophien in die neue Generation der Maschinensteuerung „Global Control“ zu integrieren. „Das Ziel war es, den gesamten Schneidvorgang einfacher und reproduzierbarer zu gestalten. Wer bereits mit der vorigen Global Control gearbeitet hat, wird sich sofort im neuen HMI zurechtfinden. Gleichzeitig werden viele Neuerungen mitgeliefert, die die gesamte Bedienung intuitiver und prozesssicherer gestalten und somit auch dem Erstnutzer einen schnellen Einstieg ermöglichen“, erläutert Ingo Göller, CTO Global bei Messer Cutting Systems. Unter anderem packe man damit den vollständigen Produktionsauftrag von der Bestellung über den Produktionsprozess bis hin zur Qualitätssicherung in die Bedienung hinein, ohne die Benutzeroberfläche zu überfrachten oder den Nutzer zu überfordern.

Zwei Schneidsysteme aus der Kompaktklasse

Wer nicht viel Platz in seiner Produktionshalle hat, aber dennoch nicht auf die Vorteile von Messer-Schneidanlagen verzichten möchte, dem wird mit gleich zwei aktuellen Modellen geholfen, heißt es weiter. Möglich machen das die Terrablade D und die Smartblade, die sich wegen ihrer kompakten Bauform auch für kleinere Betriebe eignen, die mit Plasma- oder Autogentechnologie beziehungsweise mit beiden Prozessen kombiniert arbeiten möchten, erklärt Messer. Das Ganze klappe auch noch unter minimalem Wartungsaufwand und perfekter Schneidleistung. „Mit der Terrablade D möchten wir den Einstieg in unsere Schneidtechnologie noch attraktiver machen. Denn schon mit minimalem Kapitaleinsatz und bei niedrigen Betriebskosten bahnt diese Anlage den Weg hin zu niedrigen Schnittkosten pro Bauteil“, so Abraham Balendran, Produktmanager MCS Europa.

Wem die reine Plasmaschneidtechnik ausreiche und wer genau geschnittene, unter Umständen sogar komplexe Konturen liefern müsse, für den sei die Smartblade das Richtige Schneidsystem. Auch bei dieser Neuanlage liegt der Fokus auf einer kompakten, platzsparenden Bauweise, ohne effizienzfördernde Features wie Anti-Kollisionseinrichtungen oder die verlängerte Lebensdauer von Verschleißteilen außer Acht zu lassen.

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