Digitalisierung
Der digitale Zwilling als Schrittmacher der industriellen Fertigung

Ein Gastbeitrag von Maurizio Granata, Executive Industry Consultant, Hexagon Asset Lifecycle Intelligence Division 4 min Lesedauer

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Wer den Lebenszyklus einer industriellen Maschine als datengetriebenen Kreislauf begreift, kann Ressourcen effizienter nutzen, Fachwissen sichern und Innovationen fundiert vorantreiben. Offenheit, Schnittstellenfähigkeit und der Fokus auf Wertschöpfung machen aus digitalen Abbildern aktive Handlungspartner.

Im laufenden Betrieb wird der digitale Zwilling zum zentralen „Hub“ für Prozessverständnis.(Bild:  Hexagon)
Im laufenden Betrieb wird der digitale Zwilling zum zentralen „Hub“ für Prozessverständnis.
(Bild: Hexagon)

Bereits in der frühen Projektierung beginnt der Lebenszyklus einer Maschine – und damit fallen auch unzählige Informationen an: CAD-Modelle, CAE-Daten aus FEM-Simulationen, Layoutstudien, Machbarkeitsanalysen. Hinzu kommen strukturierte Informationen aus Projektplanungstools und ERP-Systemen – etwa zu Budgetgrenzen, Lieferketten oder Ressourcenverfügbarkeit. Auch Investitions- und Amortisationsrechnungen sind Teil dieser Phase.

Hier liegt ein oft ungenutzter Datenschatz verborgen. Um diesen systematisch zu erschließen, braucht es eine durchgängige digitale Architektur, entlang derer Informationen aus unterschiedlichen Disziplinen konsolidiert und über standardisierte Schnittstellen fließen können. Plattformen wie die Smart Digital Reality von Hexagon liefern in dieser Phase einen Rahmen, um CAD-, Simulations- und Projektinformationen zu einem initialen Project Twin zu verquicken.