Eplan Den effizient klimatisierten Schaltschrank planen

Redakteur: Stefanie Michel

Mit „Thermal Design Integration“ zeigen Eplan, Phoenix Contact und Rittal neue Möglichkeiten zur normenkonformen Planung energieeffizient klimatisierter Schaltschränke. Mit diesem durchgängig virtuellen Engineering können Unternehmen Fehlplanungen b sowie unnötige Ausfallzeiten und Serviceeinsätze vermeiden.

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Verlustleistungsverteilung im Schaltschrank: Links ist der Schrank in gewöhnlicher Ansicht zu sehen; rechts wird die Verlustleistungsverteilung angezeigt. Die rot dargestellten Komponenten sind bevorzugt zu kühlen.
Verlustleistungsverteilung im Schaltschrank: Links ist der Schrank in gewöhnlicher Ansicht zu sehen; rechts wird die Verlustleistungsverteilung angezeigt. Die rot dargestellten Komponenten sind bevorzugt zu kühlen.
(Bild: Eplan Software & Service)

Unter dem Begriff „Thermal Design Integration“ präsentieren Eplan, Phoenix Contact und Rittal ein ganzheitliches Konzept aus digitalen Produktdaten, softwarebasierten Projektierungshilfen und neu entwickelten Klimatisierungslösungen. Es verspricht Anwendern im Schaltschrankbau nachhaltige Verbesserungen in puncto Konzeption, Entwärmung und störungsfreiem Betrieb von Schaltschränken. Planer können damit ihren Montageaufbau hinsichtlich der Klimaaspekte verifizieren und interaktiv die bestmögliche Klimatisierungslösung vorsehen.

Dazu wird künftig die virtuelle 3D-Aufbauplanung im System Eplan Pro Panel gezielt um spezielle Funktionen erweitert. Ziel ist es, dem Schaltanlagenplaner Funktionsweise, Leistungsgrenzen und Integrationsmöglichkeiten der einzelnen Klimatisierungsvarianten so zu vermitteln, dass er intuitiv und so einfach wie möglich eine effiziente Klimatisierungslösung entwickelt.

Zu kühlende Komponenten im Schaltschrank bestimmen

Für die optimale Position der Klimatisierungskomponenten benötigt der Planer einen Überblick, an welchen Positionen im Schaltschrankaufbau sich besonders zu kühlende Komponenten befinden. Es gilt, von vornherein so genannte „Hot Spots“ zu vermeiden. Dazu steht in Eplan Pro Panel ab Herbst 2016 eine neue Funktion zur Verfügung, die verbaute Komponenten gemäß ihrer Verlustleistungsdichte unterschiedlich einfärbt. Die Verlustleistungsdichte wird auf Basis der maximalen Verlustleistung in Relation zur Größe der verbauten Komponenten ermittelt.

Über die Informationen der Verlustleistung je Komponente hinaus erhält der Planer zudem Aufschluss über die Verteilung der Verlustdichte im gesamten Schrank. Liegt ein Ungleichgewicht in der Verteilung vor, kann er dies durch gezielte Änderungen im Montagelayout jederzeit korrigieren. Alle dazu erforderlichen Informationen werden als Artikelinformationen über das Eplan Data Portal bereitgestellt – für aktive Komponenten genauso wie beispielsweise für Klemmen. Phoenix Contact stellt dazu als erster Hersteller die relevanten Gerätedaten, wie maximale Verlustleistung, Mindestabstände oder Strömungsrichtungen bei Eigenlüftung, für seine Komponenten ganzheitlich im Eplan Data Portal zur Verfügung.

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