E-CAD-Softwareumstellung
In hohem Tempo zur durchdigitalisierten Elektro-Konstruktion

Von Gilles Bordet, Redakteur MSM 5 min Lesedauer

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Die Software-Suites für Elektroplanung und Schaltschrankbau werden immer komplexer. Wie gelingt einem mittelständischen Sondermaschinenbauer der Einstieg in die E-CAD-Welt? T.H.E. Machines macht es vor. Der Schweizer Hersteller konnte nur einen Monat nach der Implementierung schon die erste Maschine mit der Eplan Plattform konstruieren.

Eine Extrusionsanlage für Verbundstoffrohre aus Kunststoff in der Testphase. Im Vordergrund sind die Schnecke und der Extrusionskopf zu sehen.(Bild:  MSM)
Eine Extrusionsanlage für Verbundstoffrohre aus Kunststoff in der Testphase. Im Vordergrund sind die Schnecke und der Extrusionskopf zu sehen.
(Bild: MSM)

Wer Kunststoffrohre herstellt, kennt vermutlich T.H.E. Machines. Das Maschinenbauunternehmen aus Yvonand (Schweiz) hat sich auf (Sonder-)Maschinen für die Rohrproduktion und –bearbeitung spezialisiert. Zumeist projektiert und baut T.H.E. Machines komplette Fertigungslinien, die von der Extrusion über das Laserschweißen bis zum Finishing alle wesentlichen Arbeitsschritte abdecken.

Ziel: Eine durchgängige E-CAD-Lösung

Das „Gehirn“ dieser Prozesse befindet sich im Schaltschrank. Für dessen Konstruktion verwendeten die T.H.E.-Elektroplaner über viele Jahre eine E-CAD-Software, die sich aus einem bestimmten Grund am Ende als unzureichend erwies. Thomas Bouillot, Electrical Engineer Team Leader: „Einige unserer Kunden und Subunternehmer arbeiteten mit der Eplan Plattform. Sie zeigten Interesse daran, zusätzliche Daten zu erhalten, die mit ihrer Software kompatibel sind, und damit sich und auch uns die Arbeit zu erleichtern. Mit der vorhandenen CAD-Lösung konnten wir das nicht realisieren. Deshalb lag es nahe, einen Systemwechsel zu vollziehen und ebenfalls Eplan einzusetzen – auch wenn das ein großer Schritt war.“