Robot-Verstärkung Der Elektronikspezialist TQ verstärkt sein Robotics-Team

Redakteur: Peter Königsreuther

Mit Dirk Thamms holt sich die TQ-Group für ihre Roboterentwicklung einen versierten Produktmanager ins Boot, der klare Vorstellungen für die Zukunft der Roboter in Unternehmen hat.

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Der Diplom-Ingenieur Dirk Thamm verstärkt als Produktmanager jetzt das Robotics-Team des Elektronikspezialisten TQ. Für den Experten ist klar, dass speziell Cobots echte Gamechanger sind und in den nächsten 10 Jahren in allen Fertigungsnternehmen zu finden sein werden.
Der Diplom-Ingenieur Dirk Thamm verstärkt als Produktmanager jetzt das Robotics-Team des Elektronikspezialisten TQ. Für den Experten ist klar, dass speziell Cobots echte Gamechanger sind und in den nächsten 10 Jahren in allen Fertigungsnternehmen zu finden sein werden.
(Bild: TQ-Group)

Dipl.-Ing. Dirk Thamm, der bei Sparte TQ-Robotics jetzt als Produktmanager einsteigt, hat sich seit vielen Jahren als Roboterexperte einen Namen gemacht, heißt es. Bei Faude, einem Tochterunternehmen von Kuka, war der Maschinenbau- und Fertigungstechniker zuletzt als Geschäftsführer für die Automatisierungstechnik und als Cobot-Systemintegrator zuständig für die Umsetzung von Applikationsideen mit Universalrobotern. Seine berufliche Karriere startete Dirk Thamm bei Festo, wo er unter anderem den Bereich „Handling – Robotik und Automation“ leitete.

In den nächsten 10 Jahren haben fast alle Cobots

Speziell zur Zukunft von Cobots hat Thamm klare Vorstellungen: „Die kollaborierende Robotik wird ein Gamechanger für die Produktion in Deutschland sein. Wegen der hohen Lohnkosten hierzulande kann nur die Teilautomatisierung bestehende Arbeitsplätze in Deutschland sichern.“ Oft scheiterten Automatisierungspläne aber an den Kosten für große Roboter und dem Mangel an Roboterspezialisten. Insbesondere die KMUs können sich laut Thamm keine solchen Spezialisten leisten. Die Lösung heiße Cobots. Denn sie lassen sich ohne Spezialistenwissen innerhalb von einem Tag in Betrieb nehmen. Das sei oft die einzige Alternative, um eine Fertigungsverlagerung in ein Billiglohnland zu vermeiden. Seine Prognose: In den nächsten zehn Jahren wird jedes in Deutschland produzierende Unternehmen mindestens einen Roboter haben.

Und dass Thamm in TQ den optimalen Arbeitgeber gefunden habe, freue ihn außerordentlich. Thamm erklärt: „Die Stärke der TQ-Robotics-Lösungen ist ihre Praxisnähe. Die angebotenen Systeme werden in der EMS-Fertigung der TQ-Group tagtäglich genutzt.“ Und die Franka-Emika-Cobots „Made in Germany“ mit der anwenderfreundlichen TQ-App werden viele der 25.000 KMU in Deutschland langfristig erfolgreich machen und das Produzieren in Deutschland stärken, prognostiziert Thamm abschließend.

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