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Trumpf auf der Lasys 2018

Der Laser wird digitaler, flexibler und vernetzbarer

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Neue Chancen durch Laserstrahlführung und -formung

Auch Festkörperlaser sind natürlich auf der Lasys zu sehen. Diese, so Trumpf, setzen sich in immer mehr Applikationen durch, was nicht zuletzt an der einfacheren Integration der Strahlführung über Laserlichtkabel, der flexiblen Strahlaufteilung oder -umlenkung im „Lasernetwork“ und deren ständige Weiterentwicklung liege. So entwickeln die Ditzinger aktuell etwa Hohlwellenleiter, die als künftige Laserlichtkabel für Ultrakurzpulslaser dienen.

Auch bei der Strahlformung von Festkörperlasern gehe es fix voran: So verteilt bei Trudisk-Lasern beispielsweise die neue Funktion „Brightline Weld“ die Laserleistung flexibel auf den inneren beziehungsweise äußeren Faserkern des Laserlichtkabels. So ergeben sich in den beiden Kernen unterschiedliche Laserstrahlen, die, wie Trumpf weiter erklärt, am Werkstück überlagert werden und individuell zum jeweiligen Prozess aufeinander abgestimmt werden können. Auf diese Weise soll sich die Qualität des Verfahrens verbessern lassen und Produktivitätsvorteile winken. Diese patentierte Technologie lässt sich laut Trumpf sogar in den meisten Laserinstallationen im Feld nachrüsten und auch mehrere Laserabgänge einer Strahlquelle können so betrieben werden.

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So pusht der Laser die E-Mobilität:

Laserprozesse als produktionssichernde Datenquelle

Laserprozesse, heißt es, lassen sich von der Steckdose bis zur Prozesszone komplett in Daten abbilden, überwachen und steuern. Deshalb seien die Optiken, die Sensorik und die Strahlquellen, die Trumpf auf der Messe zeigt, bestens auf die Integration in die Datenwelt der Smart Factory vorbereitet. So stehen die Daten für viele Industrie-4.0-typische Anwendungen, wie etwa für die Qualitätsdatensicherung oder Cockpits zur Datenvisualisierung zur Verfügung. Und die Laser-Remoteanbindung über ein sicheres IT-Konzept ermöglicht es damit, die Applikationserfahrung und das Know-how der Trumpf-Experten für Services wie Condition Based Monitoring oder Predictive Maintenance zu nutzen, so Trumpf. Um das zu erreichen, laufen Daten über verschlüsselte Leitungen in einer Cloud zusammen, wo Algorithmen und "analoge" Trumpf-Experten sie zu Trendanalysen auswerten, wie Trumpf erklärt. Unregelmäßigkeiten sowie ihre Auswirkungen ließen sich so voraussehen und somit die Maschinenverfügbarkeit signifikant erhöhen.

Neue Strahlquellen fürs Schneiden und Schweißen per Laser

Auch die Strahlquellen selbst tragen dazu nach Aussage der Laserexperten dazu bei, eine Integration der Systeme in übergeordnete Maschinen optimal, einfach und intelligent zu gestalten. Beispielhaft dafür seien die Trudisk-Strahlquellen – auf der Lasys vertreten durch den neuen Trudisk 3000 sowie durch die neue Generation der Trufiber-Strahlquellen, wie der Trufiber 2000, der ebenfalls auf der Lasys zu sehen ist und dort seine Weltpremiere feiert.

Die zuvor erwähnte Möglichkeit zur einfache Integration zeige sich zum Beispiel im kompakten Laseraufbau und den flexiblen Schnittstellen zu allen gängigen Feldbussystemen und der höchstmöglichen Lasersicherheits-Klassifizierung mit Performance Level e. Jedoch beweisen hilfreiche Funktionen wie die integrierte Laserleistungsregelung in Echtzeit für noch konstantere Prozessergebnisse, die Möglichkeit zur Integration eines Kompressorkühlers in den Laserschrank, oder auch die Kühlung von Peripheriekomponenten über die Strahlquelle die genannten Vorteile für den Anwender.

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