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Anhaltendes Wachstum zwischen 2015 und 2017
Zwischen 2015 und 2017 wird der Absatz von Robotern in Amerika und Europa nach der IFR-Studie voraussichtlich um etwa 6 % und in Asien / Australien um 16 % im Jahresdurchschnitt zunehmen.
Für Ende 2017 erwarten die Analysten, dass weltweit ungefähr 2 Mio. Industrieroboter in Firmen installiert sind.
Mit diesen Vorhersagen seien aber bestimmte Risiken verbunden, heißt es. Risiken in der Eurozone weisen auf negative Tendenzen hin. Geopolitische Risiken wie der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, die daraus resultierenden Spannungen zwischen Russland und der westlichen Welt sowie die Entwicklungen in Schwellenländern und auf den Finanzmärkten könnten auf die Wirtschaft noch nachteiligere Auswirkungen haben als bisher angenommen. Wachsende Risiken birgt auch die unzureichende Durchführung von Strukturreformen in den Ländern der Eurozone.
Jedoch sind nach Einschätzung des IFR Investitionen in die Automatisierung notwendig und werden zwangsläufig anhalten, möglicherweise aber mit zeitlicher Verzögerung.
Robotermarkt China boomt unverändert
Die Verkäufe von Industrierobotern in China werden in den kommenden Jahren an Fahrt aufnehmen. Für das Jahr 2014 wird ein Anstieg der Verkäufe auf 50.000 Roboter erwartet. Zwischen 2015 und 2017 ist ein durchschnittliches Jahreswachstum von 25 % auf rund 100.000 Einheiten im Jahre 2017 möglich. Bis 2017 werden in chinesischen Firmen über 400.000 Industrieroboter installiert sein.
Zugleich kommen immer mehr Industrieroboter, die in China installiert werden, aus China selbst, da die Anzahl der chinesischen Roboterhersteller zunimmt. Der Wettbewerb zwischen ausländischen und chinesischen Roboterherstellern wird sich voraussichtlich weiter verschärfen. Der chinesische Markt bietet in den kommenden Jahren großes Potential für Robotikanwendungen unterschiedlichster Art.
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