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Industrieroboter

Der Robotermarkt wächst und wächst und wächst

| Redakteur: Jürgen Schreier

Ein Sieben-Achs-Roboter Motoman SIA10F von Yaskawa verdeutlicht die Möglichkeiten der Open-Source-Software ROS im Robotikbereich.
Ein Sieben-Achs-Roboter Motoman SIA10F von Yaskawa verdeutlicht die Möglichkeiten der Open-Source-Software ROS im Robotikbereich. (Bild: Yaskawa)

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„Über 200.000 Industrieroboter werden 2014 weltweit installiert werden, 15 % mehr als 2013“, verkündete Arturo Baroncelli, Präsident der Robotikverbandes IFR, am 30. September 2014 in Frankfurt am Main. Zwischen 2015 und 2017 rechnet der Verband mit einem jährlichen Wachstum der Installationen von rund 12 %.

Er ist gewissermaßen der VW Käfer des 21. Jahrhunderts: Während die Knutschkugel aus Wolfsburg (und zuletzt aus Mexiko) einstmals fuhr und fuhr und fuhr, erobert so rasant wie beharrlich den Erdball. Nichts scheint seinen Siegeszug aufhalten zu können. Ein zweistelliges Wachstum der weltweiten Roboterinstallationen im laufenden Jahr wird erwartet – und bis 2017 soll das so weitergehen, wie die der Roboterverband IFR in seiner heute vorgestellten Studie „World Robotics 2014 – Industrial Robots“ zeigt.

Nachfrage aus der Automobilindustrie ohne nennenswerte zyklische Effekte

Ein nach wie vor großes Auftragsvolumen für industrielle Roboter kommt aus der Automobilbranche. Investitionen in der Automobilindustrie sind üblicherweise zyklisch. Seit 2010 jedoch steigen die Investitionen in diesem Sektor auch ohne nennenswerte zyklische Effekte an. Diese einzigartige Entwicklung soll auch 2014 und darüber hinaus anhalten.

In einzelnen Märkten könnten sich die Roboterlieferungen in die Automobilindustrie jedoch verlangsamen, sind die IFR-Statistiker überzeugt. Die Elektro-/Elektronikindustrie investiert verstärkt in Produktionsautomatisierung sowie Umrüstung auf neue Produktionsprozesse. In anderen Industrien ist ein weiterer Zuwachs an Robotikaufträgen ebenfalls wahrscheinlich. Dies gilt besonders für die Gummi- und Kunststoffindustrie, die Pharmaindustrie, die Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie den Metall- und Maschinensektor.

2014 starkes Wachstum in Asien

Ein Wachstumsschub beim Roboterabsatz von etwa 21 % wird 2014 für Asien, besonders China und Taiwan, Korea und die meisten anderen südasiatischen Märkte erwartet. Die Roboterverkäufe nach Amerika werden 2014 bedingt durch den höheren Bedarf in Nordamerika und Brasilien um 11 % ansteigen.

Robotikanwendungen in Europa werden voraussichtlich um 6 % Prozent zulegen (besonders für den deutschen Markt wird weiteres Wachstum erwartet). Für 2014 geht der Verband davon aus, dass die Verkäufe in andere westeuropäische Länder trotz schlechterer wirtschaftlicher Bedingungen in einigen dieser Länder stagnieren oder sogar ansteigen.

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