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Messtechnik

Die Basis für Industrie 4.0

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Zu den Schwerpunkten der Werth Messtechnik GmbH aus Gießen gehört die Integration von Multisensorik in Koordinatenmessgeräte. Neue Mehrachsensysteme, beispielsweise der Scope-Check FB DZ, lassen sich mit einer Vielzahl unterschiedlicher Sensoren kombinieren. Dazu gehören Sensoren, welche Bildinformationen erfassen und verarbeiten, die „klassischen“ messenden Taster, Lasertaster, Fasertaster sowie der konfokale optische Messtaster Nano-Focus-Probe. Aufgrund dieser großen Bandbreite kann das System für jede Messaufgabe den optimalen Sensor einsetzen. Eine Wechselstation ermöglicht die einfache, vollautomatische Umrüstung.

Trend zu Miniaturisierung erfordert neuartige Messsysteme

Gerade der zunehmende Trend zur Miniaturisierung erfordert den Einsatz neuartiger Messtastersysteme, um selbst kleinste Details mit hoher Präzision zu erfassen. Dazu gehört der 3D-Fasertaster WFP, der taktil-optisch arbeitet. Das Antastformelement ist eine Glaskugel, der über einen Glasfaserschaft Licht zugeführt wird. Beim Kontakt mit dem Messobjekt wird die Auslenkung der Kugel mithilfe eines Bildverarbeitungssensors bestimmt.

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Im Vergleich mit konventionellen, mechanisch-elektrischen Tastelementen hat das neue Sensorsystem signifikante Vorteile: Es ist wesentlich unempfindlicher gegen Bruch und ermöglicht kleinere Tastkugeldurchmesser bis herab zu 20 µm in Serie. Die Antastkräfte (< 1/1000 N) liegen um Größenordnungen unter denjenigen konventioneller Taster. Typische Anwendungen sind Messungen an Werkzeugen, Uhrenkomponenten, Kfz-Einspritztechnik- sowie Mikromechanik-Bauteilen.

Herausgestellt werden darüber hinaus auch Neuerungen beim Einsatz der Computertomografie. So verbessert ein neues Mehrspektrenverfahren das Messen von Multimaterial-Werkstücken, zum Beispiel bestückten Steckverbindern.

Automatisierung minimiert den Einfluss von Bedienfehlern

Das Unternehmen Mahr aus Göttingen legt bei der Weiterentwicklung seiner Messtechniklösungen einen Schwerpunkt auf Zukunftstrends wie Industrie 4.0 oder Smart Factory. Im Vordergrund stehen Aspekte wie Automatisierung, Schnelligkeit der Datenerfassung, Bedienerfreundlichkeit sowie Vernetzung. Die Automatisierung minimiert den Einfluss von Bedienfehlern und optimiert die Ressourcen bezüglich des Personaleinsatzes. Beispiel dafür ist der Industrie 4.0-Messplatz auf Basis des Mar-Surf LD 130.

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