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Messtechnik

Die Basis für Industrie 4.0

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Deutliche Entlastung für Koordinatenmessgeräte

Das System kann an Bauteilen unterschiedlichster Größe eingesetzt werden, ist unempfindlich gegenüber Umgebungsveränderungen wie Vibrationen oder unterschiedlicher Positionierung des Messobjektes und eignet sich sowohl für Geometrie- als auch für Oberflächenprüfungen. In Verbindung mit einem Metra-Scan-3D-Scanner können damit auch Scanaufgaben durchgeführt werden. Mit dieser alternativen Lösung lassen sich gute und schlechte Teile schnell – und kostengünstig – auseinanderdividieren. Allein mit diesem Ansatz kann das KMG um fast 80 % der zu messenden Teile entlastet werden.

Die GOM Gesellschaft für Optische Messtechnik GmbH in Braunschweig stellt ihre berührungslosen optischen 3D-Messverfahren in den Vordergrund. Die Messung erfolgt dabei mithilfe von zwei Kameras, die dreidimensionale Strukturen wie Karosseriebauteile in kürzester Zeit vollflächig vermessen können. Damit sind sie vor allem bei der Vermessung von Freiformflächen wesentlich schneller als die üblichen taktilen Verfahren.

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Die Messdaten können unmittelbar analysiert und mit dem CAD-Datensatz abgeglichen werden. Abweichungen werden sofort erkannt; dies ermöglicht eine schnelle Korrektur des Fertigungsprozesses. Taktile Verfahren sind allerdings dann im Vorteil, wenn Merkmale mit sehr kleinen Fertigungstoleranzen und optisch schlecht zugängliche Bereiche geprüft werden müssen. Deshalb hat das Braunschweiger Unternehmen entsprechende Taster als Zubehör für seine optischen 3D-Scanner entwickelt.

Automatische Korrektur von systematischen Bauteilfehlern

Die automatisierten Scanbox-Systeme der Atos-Serie sind standardisierte Messzellen, die speziell für die fertigungsnahe Inspektion und Qualitätssicherung entwickelt wurden. Ziel ist die automatische Korrektur von systematischen Bauteilfehlern im Fertigungsprozess. Bei der Produktion von Anbauteilen für den VW Golf in Wolfsburg wird die Qualität von Motorhauben, Heckklappen und Türen in den jeweiligen Produktionslinien von solchen Systemen überwacht.

Die neue Scan-Box 7260 arbeitet mit einem kleinen Gelenkarmroboter auf einem vertikalen Lift, der wiederum auf einer Linearachse verfährt. Diese insgesamt acht Freiheitsgrade ermöglichen eine Vermessung selbst von stark verwinkelten Bauteilen und von Innenräumen aus jeder Perspektive.

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