Zuversicht! Die Branche additive Fertigung bleibt optimistisch

Quelle: VDMA 2 min Lesedauer

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Wenn es um die Sektion der additiven Fertigung geht, dann erkennt der VDMA anhand von Umfrageergebnissen, dass die Unternehmen an eine recht gute Zukunft glauben.

Börsianerisch betrachtet, stellt sich die 3D-Druck-Branche durchaus auf den symbolischen Stier ein. Das zumindest lässt eine Umfrage des VDMA-Arbeitsbereichs Additive Manufacturing erwarten ...(Bild:  Bretsy)
Börsianerisch betrachtet, stellt sich die 3D-Druck-Branche durchaus auf den symbolischen Stier ein. Das zumindest lässt eine Umfrage des VDMA-Arbeitsbereichs Additive Manufacturing erwarten ...
(Bild: Bretsy)

„Unsere Mitgliedsunternehmen zeigen weiterhin bemerkenswerte Stabilität und Anpassungsfähigkeit in einem sich wandelnden Marktumfeld“, erklärt der Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing im VDMA, Dr. Markus Heering. Die Frühjahrsumfrage 2025 der Arbeitsgemeinschaft zeige, dass die 3D-Druck-Branche trotz einiger Herausforderungen optimistisch bleibe. Die Umfrage wurde übrigens bis zum 28. März erhoben – also bevor die US-Zölle eingeführt wurden. Ein Ergebnis lautet, dass mehr Unternehmen positive Umsätze gemeldet haben als in der vorangegangenen Herbstumfrage. Trotzdem haben 34 Prozent der Unternehmen rückläufige Umsätze für die letzten 12 Monate zu vermelden, wie es weiter heißt. Im letzten halben Jahr lagen die negativen Umsätze der Mitgliedsfirmen nur bei 20 Prozent. „Wir sehen also eine leichte Tendenz zu vermehrt positiven Geschäften“, kommentiert Heering.

Neuentwicklungen bringen die additive Fertigung voran

Trotz der allgemein schwierigen Wirtschaftslage wollen viele der Befragten außerdem wieder vermehrt investieren. Im nächsten Jahr planen nämlich rund 40 Prozent mehr Geld auszugeben. Den positivsten Effekt auf das Geschäft der additiven Fertigung haben mit 60 Prozent technologische Entwicklungen. Darauf folgen neuen Anwendungen und neuen Märkte, wie der VDMA analysiert hat. Und von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten erhofft sich jedes fünfte Unternehmen positive Impulse im laufenden Jahr. „Hier können wir gezielt ansetzen. Denn unsere Arbeitsgemeinschaft bringt viele Akteure zusammen, die Produkte und Dienstleistungen entlang der Prozess- und Wertschöpfungsketten im 3D-Druck anbieten“, betont Heering. Mitglieder sind unter anderem Additive-Manufacturing-Maschinenbauer und deren Zulieferer aus dem Sektor Kunststoff und Metall. Diese Maschinenbauer sorgen für das Post-Processing. Aber auch Additive-Manufacturing-Servicedienstleister und Hersteller von additiven Bauteilen für den Eigengebrauch gehörten dazu. Hinzu kommen Forschungsinstitute sowie Software- und Materialanbieter. Die Zusammensetzung der Mitgliedsunternehmen ist deshalb sehr heterogen. Dennoch bestehe weitgehend Einigkeit darüber, auf welchen Feldern die Branche Verbesserungsbedarf habe. Heering: „Wir müssen an der Prozessstabilität und Reproduzierbarkeit arbeiten. Außerdem müssen wir das Kostenniveau in den Fokus nehmen, um die Wettbewerbsfähigkeit der additiven Fertigung zu erhöhen.“

Das ist kurz zusammengefasst, das Ergebnis der VDMA-Umfrage innerhalb der 3D-Druck-Branche, um die Stimmung zu erfahren.(Bild:  VDMA)
Das ist kurz zusammengefasst, das Ergebnis der VDMA-Umfrage innerhalb der 3D-Druck-Branche, um die Stimmung zu erfahren.
(Bild: VDMA)

Der 3D-Druck muss die Serienfertigung erobern

Darüber hinaus gelte es, neue Technologien zu entwickeln. Und zwar mit Fokus auf die Serienproduktion. Neue industrielle Anwendungen müssten auch aufgetan werden. Das wird laut Heering dazu führen, dass sich die Marktakzeptanz erhöht. Der kontinuierliche Austausch der Mitgliedsunternehmen in dieser VDMA-Arbeitsgemeinschaft erweise sich deshalb als besonders wertvoll. Denn er ermögliche es, über Herausforderungen, Lösungsansätze und Best Practices zu diskutieren – und das über alle Verfahrens-, Material- und Disziplingrenzen hinweg. Die Mitglieder tauschten sich regelmäßig über Themen entlang der gesamten additiven Prozesskette aus und teilten ihre Perspektiven und Erfahrungen. „Dadurch verbessert sich das Verständnis über aktuelle Aufgaben und Herausforderungen, wodurch wir ein klareres Bild des Entwicklungsbedarfs entlang der Wertschöpfungskette haben und als Branche die Industrialisierung der additiven Fertigung voranbringen“, schließt Heering den Bericht.

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