Anbieter zum Thema
Mit der Sinumerik-Produktsuite Integrate for production wurde nun ein einfach erweiterbarer Standard zur bedarfsgerechten Einbindung in die IT-Welt geschaffen. Er basiert auf einer Client-Server-Architektur, in der die Client-Software direkt von der CNC betrieben wird. Auf Feldebene wird also keine zusätzliche PC-Hardware benötigt. Ein weiterer Vorteil: Alle mithilfe der Client-Software realisierten Funktionen können schon auf einer einzelnen, nicht vernetzten Werkzeugmaschine sinnvoll genutzt werden. Die Funktionalität der Clients kann durch Nachladen von Softwarekomponenten flexibel erweitert werden. Vernetze Werkzeugmaschinen werden mit einem zentralen Server verbunden. Er stellt Applikationen bereit, mit denen die Fertigung produktiver gestaltet werden kann – bis hin zum vereinfachten Service für den Maschinenhersteller.
Die Lösung zeichnet sich durch exzellente Skalierbarkeit aus: Von einer alleinstehenden Maschine über ein lokales Fertigungsnetzwerk bis hin zu standortübergreifenden Anwendungen ist Sinumerik Integrate einsetzbar – nutzbringend und flexibel erweiterbar. Ausgehend von einer kleinen Anfangsinvestition kann die IT-Integration für jeden Fertigungsbetrieb nach individuellem Bedarf und Nutzen betrieben werden. Und Unternehmen, die bereits Systeme zur Verwaltung von Engineering-Daten (PLM-Systeme) oder Fertigungssteuerungssysteme betreiben, haben nun eine einfache Möglichkeit, deren Nutzen durch Einbindung der Fertigungsebene zu erweitern.
So wird eine von der Unternehmensebene bis in die Steuerung reichende durchgängige Nutzung der Daten und der in ihnen verborgenen Synergiechancen möglich. Mit Si-numerik Integrate finden auch kleine und mittlere Unternehmen den Anschluss an Industrie 4.0.
Dynamisches Werkstückhandling mit Robotern
Ein weiteres wichtiges Thema in der vernetzten Fertigung ist das dynamische Werkstückhandling. Die CNC Sinumerik ermöglicht dabei in Verbindung mit dem neuen Run-my-Robot-Technikpaket, Roboter optimal für Handhabungsaufgaben bei Werkzeugmaschinen einzusetzen, insbesondere für die Be- und Entladung von Bearbeitungszellen. Interaktionen wie Bedienung, Freifahren, Einlernen und Diagnose der Roboter können mit der Sinumerik an einer einzigen Bedieneinheit und auf der bekannten Bedienoberfläche Sinumerik Operate vorgenommen werden. Das erhöht sowohl die Effizienz als auch die Flexibilität der Werkzeugmaschine.
Ertragsstarke Fertigung durch CNC-basierte Standards und Innovation
Ob in der Industrie oder in der Werkstatt: Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen sich moderne Fertigungen kontinuierlich neu erfinden. Mit einem leistungsfähigen Automatisierungspartner, der sich aktiv in der Weiterentwicklung neuer Bedienkonzepte, der Fertigungstechniken, der Prozesskette und übergeordneter IT-Techniken engagiert, wird ein durchgängiger CNC-Standard für Maschinenhersteller wie auch für Fertigungsunternehmen zu einem einfachen und effektiven Zugang zur technischen Innovation – praxisgerecht, nach Stand der Technik und in industrieller Reife (Bild 5). MM
* Joachim Zoll ist Leiter Machine Tools Systems bei der Siemens AG, Sektor Industry in 91052 Erlangen
*
(ID:42401692)