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Fertigungsstandards

Die CNC ist die wichtigste Schnittstelle der Fertigung

| Autor/ Redakteur: Joachim Zoll / Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Fertigungen müssen so flexibel und effizient sein wie nie zuvor. Sie streben darum nach Einfachheit, Standardisierung und prozesstechnischer Optimierung. Unabhängig von Spantechnologie und Maschinentyp: Der wichtigste Ansatzpunkt dabei ist das CNC-System.

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Fertigungsbetriebe in Europa müssen ihre Wettbewerbsfähigkeit durch effiziente und ressourcenschonende Prozesse sowie optimale Ausnutzung ihrer Kapazitäten sichern. Ein leistungsfähiger CNC-Standard erleichtert diese Aufgabe und bietet einen einfachen Zugang zu praxisgerechten Innovationen.
Fertigungsbetriebe in Europa müssen ihre Wettbewerbsfähigkeit durch effiziente und ressourcenschonende Prozesse sowie optimale Ausnutzung ihrer Kapazitäten sichern. Ein leistungsfähiger CNC-Standard erleichtert diese Aufgabe und bietet einen einfachen Zugang zu praxisgerechten Innovationen.
(Bild: Siemens)

Die Fertigungen stehen unter Druck: Der Durchsatz muss steigen, der Ressourcenbedarf sinken. Die Produktvielfalt und der Anteil anspruchsvoll zu fertigender Teile nehmen zu, die Losgrößen werden kleiner. Was hilft?

Grundsätzlich gilt: Ein leistungsfähiger CNC-Standard erleichtert wesentliche Prozessschritte (Bild 1). Fertigungsplanung, Arbeitsvorbereitung samt Teileprogrammerstellung und -verteilung, der flexible Einsatz des Bedienpersonals, Wartung, Service und Ersatzteilbevorratung – all dies profitiert unmittelbar von einer durchgängigen CNC-Landschaft. Ebenso vereinfacht eine homogene CNC-Welt die horizontale Integration von Einzelmaschinen zu Fertigungslinien wie auch die vertikale Anbindung an übergeordnete IT-Systeme.

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Die CNC ist nicht nur eine Werkzeugmaschinenkomponente

Spätestens unter dem Blickwinkel „Industrie 4.0“ wird deutlich: Die CNC ist weit mehr als eine Komponente einer Werkzeugmaschine, sie ist eine der wichtigsten Schnittstellen der Fertigung überhaupt.

Um diese Rolle zu erfüllen, muss die CNC technikübergreifend einsetzbar sein, also Drehen, Fräsen, Fräs-Drehen, Dreh-Fräsen und Schleifen gleichermaßen beherrschen. Sie muss auf ein Fertigungsverfahren spezialisierte Maschinen ebenso unterstützen wie High-End-Bearbeitungszentren – und dazu die Bedienung ganz verschiedener Kinematiken durch leistungsfähige Transformationsfunktionen einfach und einheitlich bedienbar machen.

Als branchen- und technologieübergreifend aktiver Automatisierungspartner von Werkzeugmaschinenherstellern und Fertigungsunternehmen richtet Siemens sein Steuerungs- und Antriebsportfolio seit Langem auf breitbandig einsetzbare Standards aus – und treibt die Leistungsfähigkeit dieser Standards branchenübergreifend voran.

Schwerpunkte der CNC-basierten Fertigungsinnovation sind derzeit die „intelligente Bedienung“, die Verbesserung der Maschinenproduktivität durch weiter verbesserte Unterstützung der Fertigungstechniken und die optimale Einbettung der Fertigung in den Produktlebenszyklus.

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