AM-Hürden nehmen

Die Formnext als Helferin für die additive Fertigung

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Mit diesen Herausforderungen kämpft die additive Fertigung:

  • Kosten: Bei großen Stückzahlen sind die Kosten von AM im Vergleich zu konventionellen Fertigungstechnologien mit jahrzehntelangem Entwicklungsstand oft zu hoch (und so sehr wir uns auch bemühen, die Menschen werden weiterhin Vergleiche anstellen). Die hohen Kosten für AM-Materialien und Nachbearbeitung schränken die Skalierbarkeit ebenfalls ein;
  • Wiederholbarkeit und Qualitätssicherung: Die Komplexität des AM-Prozesses ist nach wie vor herausfordernd, und zwar in allen Bereichen, von den Materialien bis zur Endbearbeitung;
  • Integration: Eine erfolgreiche Einführung erfordert die nahtlose Integration in bestehende Produktionslinien, die oft aus verschiedenen Fertigungstechnologien bestehen. Viele Hersteller haben Probleme mit der Software-Interoperabilität, der Datenverarbeitung und der Automatisierung von Arbeitsabläufen;
  • Materialien: Die Auswahl an AM-Materialien hat sich zwar deutlich vergrößert, bleibt jedoch im Vergleich zur konventionellen Fertigung begrenzt. Die Entwicklung von Materialien, die den Industriestandards für Haltbarkeit, Festigkeit und Kosteneffizienz entsprechen, bleibt eine Hürde;
  • Normen und Vorschriften: Zertifizierungs- und Standardisierungsbemühungen befinden sich noch in der Entwicklung, insbesondere in stark regulierten Branchen wie der Luft- und Raumfahrt und dem Gesundheitswesen. Das Fehlen allgemein anerkannter Standards schafft Unsicherheit für Hersteller, die AM in größerem Umfang einsetzen wollen;
  • Vertrauen und Zuversicht: Die Einführung von AM ist mit Kosten verbunden, und die Investitionsbudgets werden ständig gekürzt. Um das Scheckbuch zu öffnen, müssen die Käufer vollstes Vertrauen in die Lösung und das dahinter stehende Unternehmen haben. Ein kurzer Blick auf die Schlagzeilen rund um AM in den letzten Jahren erweckt dieses Vertrauen nicht.

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