AM-Hürden nehmen

Die Formnext als Helferin für die additive Fertigung

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Nur Zusammenarbeit eliminiert die Probleme der AM

Die Zusammenarbeit im gesamten Ökosystem des 3D-Drucks ist also entscheidend für die Bewältigung dieser Herausforderungen. Branchenführer, Forschungseinrichtungen und Technologieanbieter kooperieren, um Möglichkeiten zu entwickeln, die die Industrialisierung von AM vorantreiben können. Mehrere Initiativen befassen sich deshalb aktiv mit der Lösung der Probleme:

  • AM I Navigator: Der AM I Navigator wurde auf der Formnext 2023 von Siemens, Dyemansion, BASF Forward AM, EOS und HP vorgestellt. Inzwischen ist auch Stratasys mit an Bord. Er bietet ein Reifegradmodell, das fünf Stufen der AM-Einführung skizziert – Basic, Professional, Advanced, Integrated und Autonomous. So können Unternehmen ihre Fortschritte bewerten und erhalten maßgeschneiderte Empfehlungen zu Automatisierung, Konnektivität und Betriebsoptimierung. Ähnlich wie die Technology Readiness Levels (TRLs) und Manufacturing Readiness Levels (MRLs) hilft das Ganze, die additive Fertigung effektiver zu skalieren;
  • Leading Minds Consortium: Letztes Jahr wurde auf der Formnext das Leading Minds Consortium präsentiert. Mit dabei sind Ansys, EOS, HP, Materialise, Nikon SLM, Renishaw, Stratasys und Trumpf. Ziel ist es, grundlegende Hindernisse für die Einführung von AM zu beseitigen. Ein Fokus liegt auf einem gemeinsamen Sprachrahmen für AM, um die Fragmentierung und uneinheitliche Terminologie zu verringern, die die Zusammenarbeit noch behindern. Leading Minds will AM aber auch standardisierter, zugänglicher und skalierbarer machen;
  • AM-Initiative des WEF: Das Weltwirtschaftsforum (WEF) hat mit Fraunhofer und der ETH Zürich ebenfalls eine führende Rolle bei der Industrialisierung von AM übernommen. Das Weißbuch „ An Additive Manufacturing Breakthrough – A How-to-Guide for Scaling and Overcoming Key Challenges“ bietet dazu einen strukturierten Ansatz für die Skalierung des 3D-Drucks. Die Initiative will Prozesse standardisieren sowie Arbeitskräfte und Investitionsstrategien entwickeln.

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