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Instandhaltungsmanagement Die ideale Software für das eigene Wartungsmanagement

| Autor / Redakteur: Gerrit de Boer / Beate Christmann

Die Suche nach einer Software für das Wartungsmanagement bedeutet für Unternehmen häufig eine große Herausforderung. Was beim Auswahlprozess zu beachten ist, soll das Beispiel des Lebensmittelherstellers Freiberger Lebensmittel veranschaulichen.

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Bei der Suche nach der passenden Software für das Instandhaltungsmanagement muss jedes Unternehmen für sich selbst die Fragen nach den Zielen und Anforderungen beantworten. Nur so findet sich die geeignete Anwendung, die am Ende auch zu einer Kostenersparnis beitragen kann.
Bei der Suche nach der passenden Software für das Instandhaltungsmanagement muss jedes Unternehmen für sich selbst die Fragen nach den Zielen und Anforderungen beantworten. Nur so findet sich die geeignete Anwendung, die am Ende auch zu einer Kostenersparnis beitragen kann.
(Bild: © Theerapong - Fotolia.com)

Was ist zu beachten, möchte man seine Wartungsverfahren durch den Einsatz von Software unterstützen? Welches System eignet sich am besten für das eigene Unternehmen? Welche Software erfüllt die Erwartungen und Anforderungen? Das sind nur einige der Fragen, die sich der Lebensmittelhersteller Freiberger Lebensmittel bei der Suche nach einer passenden Wartungsmanagementsoftware stellen musste. Im Folgenden sollen die Ansprüche und Überlegungen aufgezeigt werden, die letztlich zu einer Entscheidung führten.

Wartungsmanagementsysteme für Fachbereich effektiver als ERP-Systeme

Bereits seit Jahren nutzt das Unternehmen ein firmenweites ERP-System (Enterprise-Resource-Planning-System). Da für dieses auch ein Modul für das Wartungsmanagement zur Verfügung steht, erschien es zunächst logisch, eben dieses Modul in die bereits bestehende Softwareumgebung zu implementieren. Somit würde die Anzahl der Anwendungen im Unternehmen eingeschränkt werden. Bei der Überprüfung des Moduls stellte sich jedoch heraus, dass es nicht durch Anwenderfreundlichkeit überzeugen konnte. Da die Nutzerfreundlichkeit bei Freiberger jedoch für jegliche Anwendungen ein entscheidendes Kriterium darstellt, kam das Modul nicht mehr infrage. So entschied man sich, nach einem System zu suchen, das speziell auf das Wartungsmanagement zugeschnitten ist. Derartige Systeme entsprechen meist den aktuellsten Entwicklungen in diesem Fachbereich und erfüllen somit die Marktanforderungen im Allgemeinen effektiver als ein ERP-System.

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Übergeordnetes Wartungsmanagement soll Standorte vergleichbar machen

Bei der Auswahl einer Software für das Wartungsmanagement ist es als erstes wichtig, zu wissen, welche Ziele man mit deren Einsatz erreichen möchte. Diese Ziele legen bis zu einem gewissen Grad die Anforderungen fest, die das System erfüllen muss. Sollen beispielsweise ausschließlich die Wartungsverfahren strukturiert werden oder möchte man auch umfassende Analysen auf Grundlage von erstellten Chroniken durchführen können?

Um sich einen Überblick über die Erwartungen zu verschaffen, hat Freiberger schließlich eine Projektgruppe ins Leben gerufen. Für diese galt es stets zu berücksichtigen, dass die Software in verschiedenen Werken in Deutschland, Österreich und zu einem späteren Zeitpunkt auch in England eingesetzt werden sollte und jeder dieser Standorte eine eigene Arbeitskultur pflegt. Dr. Heidi Pichorner, Projektleiterin CMMS und Geschäftsführerin beim Lebensmittelhersteller Prim As Tiefkühlprodukte, der zur Freiberger-Gruppe gehört, erklärt, welche Anforderungen ausgearbeitet wurden: „Es standen zwar bereits einige weniger umfangreiche Softwarelösungen für die Darstellung und Überwachung von Verfahren und den Einsatz von Steuerungen zur Verfügung, jedoch hatten wir kein übergeordnetes System. Deswegen konnten wir die verschiedenen Werke und Standorte nicht miteinander vergleichen, was eigentlich unerlässlich für effektive Wartungsprozesse ist.“

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