Recruiting Die nächste Generation fest im Blick
Eine Schlüsselfunktion in der Unternehmensentwicklung, das hat der Weltmarktführer für Zangen, Knipex, festgestellt, kommt dem Recruiting zu. Wie das Unternehmen seine Personalstrategie geändert hat, um auch im 21. Jahrhundert erfolgreich zu sein.
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Stolze 13 Jahre beträgt die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit eines Mitarbeiters bei der Knipex-Werk C. Gustav Putsch KG. An der außerordentlich niedrigen Fluktuationsrate allein zeigt sich, dass das Wuppertaler Familienunternehmen – mittlerweile in vierter Generation – viel Wert auf eine gute Mitarbeiterbeziehung legt. Und das spricht sich herum: Auf eine offene Stelle gibt es 100 bis 150 Bewerber.
Dennoch steht Knipex vor einer Herausforderung, die viele produzierende Unternehmen in Deutschland kennen: Die Suche nach geeigneten Fachkräften gestaltet sich schwierig, der Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter wird härter. Immer mehr Aufgaben im Betrieb lassen sich nur mit entsprechender Fachausbildung bewältigen, etwa die Bedienung und Kontrolle der modernen Automatisierungstechnik. Zudem braucht Knipex erfahrene Ingenieure. Denn am Wuppertaler Stammsitz werden nicht nur rund 1000 unterschiedliche Produkte entwickelt, produziert und verpackt, sondern auch viele der dafür notwendigen Maschinen eigens entwickelt.
Nachhaltiges Personalmanagement
Um im Recruitment von Fachkräften nicht ins Hintertreffen zu geraten, gestaltete Knipex vor fünf Jahren sein Personalwesen neu. Dem Management ging es um nicht weniger als einen Paradigmenwechsel: eine Personalstrategie, die nicht mehr nur reagiert, sondern aktiv und nachhaltig die Zukunft des Betriebs sichert, indem sie die Innovationskraft und Produktivität im Unternehmen hält und stärkt.
Langfristiges Denken also – und das liegt einem Familienunternehmen wie Knipex gewissermaßen in der DNA. Den Betrieb gesund an die nächste Generation zu übergeben, zählt in einem inhabergeführten Betrieb mehr als kurzfristige Zahlen und Erfolge in einem börsennotierten Konzern.
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