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Messtechnik

Die Qualität technischer Oberflächen sicherstellen

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CNC-Drehmaschinen mit optischem Sensor

Speziell in der Fertigungstechnik wird aus ökonomischen und ökologischen Gründen eine Null-Fehler-Fertigung mit Toleranzen < 1 μm angestrebt. Zugleich werden die geforderten Bauteiltoleranzen immer kleiner. „Aktuell ist die erreichbare Präzision und Fertigungsqualität von beispielsweise CNC-Drehmaschinen durch Wärmeausdehnung und Verformung der Maschinenachsen, Werkzeugabnutzung, Achsspiel und Vibrationen begrenzt. Daher sind Messungen für eine hundertprozentige Prozesskontrolle unerlässlich“, beschreibt Robert Kuschmierz, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Grundlagen der Elektrotechnik an der Technischen Universität Dresden die Problematik.

Er wird in Nürtingen das Funktionsprinzip und den Aufbau eines Laser-Doppler-Distanzsensors mit Phasenauswertung (P-LDDS) vorstellen und die Anwendung in einer Werkzeugmaschine beschreiben. „Der vorgestellte optische Sensor erlaubt neben einer absoluten Formmessung rotierender Werkstücke in Drehmaschinen auch Geschwindigkeits-, Positions-, Deformations- und Vibrationsmessungen an schnell bewegten Köpern, wie zum Beispiel Flugzeugrotoren oder Antriebsachsen von Vakuumpumpen“, so Kuschmierz zur Anwendungsrelevanz.

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„Zielsetzung ist eine hundertprozentige Prozesskontrolle und eine Null-Fehler-Fertigung gedrehter Teile. Dafür werden die Werkstückform und der Abtrag während des Drehprozesses und in der Drehmaschine gemessen, um eine direkte Regelung zu ermöglichen“, erklärt er die Vorgehensweise.

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Über den Autor

Dipl.-Ing. Annedore Bose-Munde

Dipl.-Ing. Annedore Bose-Munde

Fachredakteurin für Wirtschaft und Technik