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Messtechnik

Die Qualität technischer Oberflächen sicherstellen

| Autor: Dipl.-Ing. Annedore Bose-Munde

Um bei Funktionsflächen von Bauteilen die Qualität in der Fertigung sicherzustellen, sind passgenaue Messungen nötig. Lösungen bieten verschiedene optische Messmethoden. Grundlage für zuverlässige und vergleichbare Ergebnisse sind auch Normen und Spezifikationen.

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Einsatz eines optischen Sensors während des Drehprozesses.
Einsatz eines optischen Sensors während des Drehprozesses.
(Bild: Technische Universität Dresden)

Mit der zunehmenden Funktionalisierung von Oberflächen und den steigenden Qualitätsanforderungen, gewinnt die optische Messung von technischen Oberflächen immer mehr an Bedeutung. Die am 28. und 29. Juni stattfindende, gleichnamige VDI-Fachtagung in Nürtingen bei Stuttgart widmet sich dieser Thematik. Schwerpunkte der Veranstaltung werden unter anderem die berührungslose Geometrieprüfung, die Messung auf der Werkzeugmaschine, die Prüfung optischer Komponenten, die zerstörungsfreie Werkstoff- und Bauteilprüfung, der sicherer Einsatz optischer Systeme sowie Normung und Standardisierung sein.

Um Maschinenintegration von interferometrischen Präzisionssensoren wird es im Vortrag von Prof. Peter Lehmann, Fachgebietsleiter, Elektrotechnik/ Informatik an der Universität Kassel, gehen.

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Maschinenintegration von interferometrischen Präzisionssensoren

„In der industriellen Messtechnik ist der Trend zur Integration von Messinstrumenten in industrielle Fertigungsprozesse ungebrochen. Diese prozess- oder maschinenintegrierte Messung erlaubt eine lückenlose Dokumentation der relevanten Bauteilparameter in verschiedenen Stadien eines Fertigungsprozesses, auch mit Blick auf die Umsetzung von Industrie 4.0-Konzepten. Entsprechend trägt die Maschinenintegration der Messtechnik zur Steigerung der Effizienz in der industriellen Fertigung bei“, so Lehmann zur Bedeutung der Thematik.

Relevant dafür sind alle industriellen Anwendungen, bei denen die Mikrotopographie oder die Form des Bauteils von Bedeutung sind. Diese reichen von Prozessen zur Herstellung optischer Komponenten wie Linsen, Spiegel und Prismen über die Mikrotechnologie, also die Fertigung von Mikrostrukturen, bis hin zur Prüfung von Dichtflächen oder Laufflächen im Maschinenbau oder der Automobilindustrie.

„Bei einer entsprechenden Umsetzung führt der Einsatz von In-Prozess-Messtechnik zur Effizienzsteigerung in der industriellen Fertigung. Dies wird durch die auf der Messung basierende Optimierung der Prozessabläufe, die Reduzierung von Ausschuss und die Vermeidung aufwendiger Nachbearbeitungen erreicht“, benennt Lehmann die Einsparpotenziale.

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Über den Autor

Dipl.-Ing. Annedore Bose-Munde

Dipl.-Ing. Annedore Bose-Munde

Fachredakteurin für Wirtschaft und Technik