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Schritt 2: Zuordnen von Geschäftsprozessen
Nach der Aufschlüsselung des Fertigungsprozesses und der Ermittlung der Funktion aller technischen Anlagen, ist der nächste Schritt, den Geschäftsprozess abzubilden. Dieser Schritt ist der Schlüssel zu einer integrierten Wertschöpfungskette, die von Industrie 4.0 profitiert. Ein klares und umfassendes Verständnis dafür, wie die Funktionen intern mit der Fertigung zusammenhängen und wie sich die gesamte Fertigungsfunktion mit anderen Teilen der Wertschöpfungskette, beispielsweise den Lieferanten und den Kunden verbindet, ist enorm wichtig, um die digitale Transformation der gesamten Wertschöpfungskette (und nicht nur des Shopfloors) zu erleichtern.
An diesem Punkt in unserem Plan müssen wir alle internen Funktionsbereiche mit der Fertigung verbinden und die existierenden Beziehungen zwischen ihnen verstehen. Wir müssen verstehen, wie Forschung und Entwicklung mit der Fertigung verbunden sind und wie derzeit die Informationen zwischen diesen beiden Organisationseinheiten fließen. Ebenso müssen alle Aspekte des Geschäftsbetriebes mit dem Kernbereich der Fertigung verknüpft werden, um ein Verständnis dafür zu bekommen, wie sich der interne Prozess als Ganzes mit anderen Akteuren der Wertschöpfungskette integriert.
Es ist an dieser Stelle ausschlaggebend, dass Schnittstellen zwischen IT-Anwendungen berücksichtigt werden. Beispielsweise, wenn die im Bereich F&E eingesetzte LIMS-Applikation (LIMS = Labor-Informations- und Managementsystem) keine Verbindung mit dem für die Verwaltung der Produktion eingesetzten MES herstellen kann, stellt sich Ineffektivität ein. Es kommt zu begrenzter Integration und Zusammenarbeit. Für eine Industrie-4.0-bereite Wertschöpfungskette ist die End-to-End-Verknüpfung aller Elemente, die diese Wertschöpfungskette bilden zwingend notwendig. CRM-ERP-MES & SCM-MES-PLM-Integration ist an dieser Stelle die wichtigste Überlegung.
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