Mehr als eine Produkt-Show Positives Ende der Rapid.tech 3D 2026

Quelle: Messe Erfurt 4 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Drei Tage lang war Erfurt ein Mekka für alles, was die additive Fertigung angeht. Grund war die Messe Rapid.Tech 3D, die heute zu Ende gegangen ist ...

Für gut ein Jahr ausgeflattert haben die Fahnen, die darauf hinweisen, dass in Erfurt wieder die 3D-Druck-Messe Rapid.tech 3D stattindet. Hier berichtet der Veranstalter über die jüngst zu Ende gegangene Ausgabe für dieses Jahr ...(Bild:  Messe Erfurt)
Für gut ein Jahr ausgeflattert haben die Fahnen, die darauf hinweisen, dass in Erfurt wieder die 3D-Druck-Messe Rapid.tech 3D stattindet. Hier berichtet der Veranstalter über die jüngst zu Ende gegangene Ausgabe für dieses Jahr ...
(Bild: Messe Erfurt)

Nach drei intensiven Veranstaltungstagen endet die Rapid.tech 3D diesmal wieder mit einem umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen und industrielle Anwendungen der additiven Fertigung, wie die Messe Erfurt, der Veranstalter sagt. Die Kombination aus Fachkongress, Ausstellung, Deep Dive Tours, Expert Tables und Short Courses habe erneut deutlich gemacht, wie stark sich additive Fertigungsmethoden für Kuststoff- und Metallteile in Richtung industrielle Serienanwendungen, automatisierte Prozessketten und digitale Produktionsstrategien entwickeln.. Vor allem der dritte Veranstaltungstag habe insbesondere strategische Anwendungen der additiven Fertigung, der industriellen Produktion sowie der wissenschaftlichen Entwicklungen in den Mittelpunkt des Messegeschehens gerückt, wie es weiter heißt. Die Keynote von Prof. Dr. Fernando Lasagni,Gründer von Novaindef, habe eindrucksvoll gezeigt, welche Rolle die additive Fertigung künftig vor allem im Verteidigungsumfeld spielen könne. Anhand konkreter Beispiele aus den Militärbereichen Luftwaffe, Marine und Landstreitkräfte sprach der Spanier etwa über mobile und zertifizierte Fertigungseinheiten, die in Containerkonzepten integriert und flexibel verlegbar sind. Dadurch können Ersatzteile direkt vor Ort produziert werden, um die Einsatzfähigkeit von militärischem Gerät deutlich schneller wiederherzustellen.

3D-Druck im Bereich Aerospace & Defence

Im Rahmen des Forums Aerospace & Defence diskutierte man über die additive Fertigung im Hinblick auf sicherheitskritische Anwendungen, resiliente Lieferketten und flexible Produktionsstrategien, wie man weiter erfährt. Dabei wurde laut Messe Erfurt deutlich, dass additive Fertigungsprozesse zunehmend zu einem strategischen Faktor für die Verfügbarkeit komplexer Systeme werden. Die Panel-Diskussion unterstrich dann, wie wichtig die europäische Unabhängigkeit und die Kompetenzbündelung im Defence-Bereich sind. Die Vorträge zeigten auch, welche zentrale Rolle die additive Fertigung künftig im Defence-Sektor einnehmen wird. Der Referent Kapitänsleutnant Dr. Sascha Hartig vom AM Defence Network zeigte sich insbesondere von der fachlichen Qualität und thematischen Relevanz des Programms beeindruckt: „Die Messe bietet hervorragend organisierte Panels mit der Crème de la Crème der additiven Fertigung.“ Er sei stolz darauf, dass man in Deutschland und Europa diesen Mindset-Change schafft. Harting weiter: „Wir müssen für Europa einstehen und dem Thema Verteidigung künftig mehr Aufmerksamkeit schenken – das hat sich auch deutlich im diesjährigen Programm widergespiegelt.“

(ID:50840782)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung