Führungsverhalten

Die sieben Todsünden des Managements

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Wurzelsünde 2: Avaritia (Geiz, Habgier, Habsucht)

„Hauptsache, ich gewinne“, „Hauptsache, ich stehe gut da und komme voran.“ Wer ausschließlich in solchen Kategorien denkt und handelt und stets versucht für sich das Optimum herauszuschlagen, wird einsam. Er findet weder Freunde, noch Verbündete, außer solchen, die zeitlich mit ihm paktieren, um ihn bei der erstbesten Gelegenheit über den Tisch zu ziehen. Ebenso wie dies der Habgierige seinerseits tun würde.

Für Habgierige haben Verträge, Zusagen, Beziehungen nur so lange einen Wert, wie sie davon profitieren. Das spüren ihre Mitmenschen. Also entwickeln sie zu ihnen kein Vertrauen. Deshalb stehen Habgierige, wenn es hart auf hart kommt, meist alleine da. Niemand stärkt ihnen den Rücken, außer einigen bezahlten „Anwälten“.

Von „Avaritia“ ist manch Manager bedroht. Denn wer nach oben will, muss auch einen gewissen Biss, also Ehrgeiz, haben. Auch manch Organisation hat die Avaritia gepackt. Die Folge: Kunden werden über den Tisch gezogen, Lieferanten und Mitarbeiter bis zum Geht-nicht-mehr ausgepresst. Die Folge: Illoyale Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter worunter zumindest langfristig der Erfolg leidet.

Zur Prävention sollten sich Manager bewusst machen, wie wichtig verlässliche Partner zum Erreichen der (Lebens-)Ziele sind und ab und zu daran denken: Sein (und Leben) ist mehr als Haben.

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