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Wurzelsünde 3: Luxuria (Verschwendung, Ausschweifung)
Was ist unserem Chef wirklich wichtig? Der Erfolg des Unternehmens? Oder ist es vielleicht doch eher der eigene Aufzug und Chauffeur? Oder eine gute Presse und sein guter Ruf? Für solche Dinge haben (nicht nur) Mitarbeiter eine feine Nase. Sie spüren genau, wann es dem Chef wirklich ums große Ganze geht, und wann er primär sein Ego zur Schau stellen und befriedigen möchte.
Entsprechend vorsichtig sollten Unternehmensführer damit sein, ihren persönlichen Erfolg öffentlich zu genießen. Zudem Beispiel, indem sie sich demonstrativ mit den Insignien der Macht und Statussymbolen schmücken. Denn dadurch senden sie nicht nur die falschen Signale an ihre Mitarbeiter. Wer sich zu selbstverliebt im Ganz des Erfolgs sonnt, schafft sich auch viele Neider – Neider, die auf kleine Fehltritte warten, um diese dann öffentlich anzuprangern und auszuschlachten.
Manager müssen als Repräsentanten ihrer Unternehmen auch beim Genießen stets das rechte Maß halten. Denn alles, was sie tun, wird letztlich mit ihren Unternehmen identifiziert, ganz gleich, ob dies inner- oder außerhalb der Firmenmauern geschieht..
Als Prävention können sich Manager regelmäßig·fragen: Wie wirkt mein Handeln auf mein Umfeld? Auch sollten sie daran denken: Auch Bescheidenheit ist eine Zier.
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