Bleifrei zerspanen
„Die Zeiten der alten Werkzeugstandzeiten sind vorbei.“

Von Mag. Victoria Sonnenberg 6 min Lesedauer

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Bleifrei stellt die Zerspanung vor neue Hürden. Vitali Panin von der Bass GmbH erklärt im Interview, wie Serienfertiger lange Standzeiten und sichere Prozesse trotz schwieriger Legierungen sichern.

Der hochspiralisierte Gewindebohrer Dominant VA45 von Bass in bleifreiem Messing. Gut erkennbar sind die langen Spänen, welche durch das Fehlen von Blei entstehen.(Bild:  Bass GmbH)
Der hochspiralisierte Gewindebohrer Dominant VA45 von Bass in bleifreiem Messing. Gut erkennbar sind die langen Spänen, welche durch das Fehlen von Blei entstehen.
(Bild: Bass GmbH)

Bleifrei ist in der Zerspanung ein zentrales Thema – wie stark spüren Sie die Nachfrage Ihrer Kunden?

Vitali Panin: Die Anfragen sind in den letzten beiden Jahren deutlich angezogen. Bestehende Übergangsregelungen im Bereich Trinkwasser sind ausgelaufen, bzw. weitere für Elektronik laufen aus. Auf der AMB war dies auch ein führendes Thema – nicht nur bei uns, sondern auch bei vielen anderen Ausstellern. Es beschäftigt natürlich die Branche, wenn plötzlich ein verbreiteter, gut zerspanbarer Werkstoff nicht mehr verwendet werden darf.