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Composite-News Dieffenbacher Fibercon erhält AVK-Innovationspreis 2018

| Redakteur: Peter Königsreuther

Die Experten-Jury hat in diesem Jahr auch die Dieffenbacher Fibercon prämiert. Die von Dieffenbacher und dem Fraunhofer ICT entwickelte Konsolidierungsanlage zählt zu den Preisträgern in der Kategorie „Innovative Prozesse und Verfahren“.

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AVK-Innovationspreis-Verleihung am 5. November in Stuttgart. Von links: Dr. Matthias Graf (Leiter Technologieentwicklung, Dieffenbacher), Christian Dieffenbacher (Mitglied der Geschäftsführung, Dieffenbacher), Dr. Sebastian Baumgärtner (Fraunhofer ICT). Prämiert wurde das System Fibercon von Dieffenbacher, eine neuartige Konsolidierungsanlage für die Compositeverarbeitung.
AVK-Innovationspreis-Verleihung am 5. November in Stuttgart. Von links: Dr. Matthias Graf (Leiter Technologieentwicklung, Dieffenbacher), Christian Dieffenbacher (Mitglied der Geschäftsführung, Dieffenbacher), Dr. Sebastian Baumgärtner (Fraunhofer ICT). Prämiert wurde das System Fibercon von Dieffenbacher, eine neuartige Konsolidierungsanlage für die Compositeverarbeitung.
(Bild: Reed Exhibitions / O. Wachenfeld )

Die feierliche Preisverleihung fand am 5. November im Rahmen des „4th International Composites Congress“, der Auftaktveranstaltung der Composites Europe, in Stuttgart statt. Christian Dieffenbacher, Mitglied der Geschäftsführung, und Dr. Matthias Graf, Leiter Technologieentwicklung bei Dieffenbacher, nahmen zusammen mit Dr. Sebastian Baumgärtner vom Fraunhofer ICT den Innovationspreis für die Fibercon entgegen.

Näheres zu diesem System:

Auf Tapes basierende Composite in großen Stückzahlen fertigen

Die Dieffenbacher Fibercon kommt bei der Herstellung von auf Tapes basierenden Bauteilen zum Einsatz, erklären die Ausgezeichneten. Sie konsolidiere Tapegelege zu endkonturnahen Laminaten von ausgezeichneter Qualität. Mit der Fibercon-Vakuumkonsolidierung werden Lufteinschlüsse und Fehlstellen minimiert und eine schädliche Oxidation des Materials vermieden, heißt es weiter. Außerdem könnten trockene Stellen im Tape noch nachimprägniert werden. Aufgrund eines neu entwickelten Beschichtungssystems lassen sich damit auch die meisten Polymere trennmittelfrei verarbeiten, betont Dieffenbacher. Individuelle bauteilspezifische Tapegelege mit Dickensprüngen könnten so in reproduzierbarer Qualität in der Großserie hergestellt werden. Selbst die Verarbeitung von Hochleistungsthermoplasten sei mit der Fibercon ohne weitere Anpassung möglich. Zusammen mit der Tapelegeanlage Fiberforge bildet die Fibercon die sogenannte Tailored Blank Line (siehe Bild Nr. 2), auf der mehr als eine Million Bauteile pro Jahr produziert werden könnten.

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