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Master für das Anlegen von Artikel und Stücklisten
In Königsbrunn ist das ERP-System PSI Penta an CIM Database angebunden. Dies auch für die SAP-Instanzen an den anderen Standorten zu realisieren, ist eine der Prioritäten des Projektteams. Für das Zusammenspiel von PLM und ERP sind noch Anpassungen erforderlich, so Bräuninger. Die PLM-Lösung wird nicht nur der Master für die Anlage von neuen Artikelstämmen und Stücklisten, sondern hilft auch, die Stammdaten zu konsolidieren und zu verbessern. Der Sondermaschinenbauer erwägt zudem, Contacts x-BOM Manager einzusetzen, um unterschiedliche Engineering- und Fertigungsstücklisten im PLM zu pflegen und konsistent zu halten.
Die Konstrukteure und Elektroplaner werden künftig alle neuen Artikel in CIM Database anlegen und einen Workflow für die Prüfung anstoßen. „Dabei fügen sie die erforderlichen Unterlagen für den Einkauf wie Angebote, Maßblätter oder Zeichnungen an, was den Einkaufsprozess vereinfacht“, erklärt Bräuninger. „Ein weiterer Vorteil ist, dass CIM Database den visuellen Zugriff auf die Stammdaten und die Teilebündelung durch die schnelle Darstellung von Vorzugsteilen ermöglicht.“ Ziel ist, auf diese Weise gruppenweit Potenziale bei der Rationalisierung im strategischen Einkauf zu heben.
Durchgängiges Anforderungsmanagement
CIM Database wird auch den Angebotsprozess unterstützen, der gerade im Pharmabereich sehr zeitaufwendig ist. „Wir bekommen von unseren Kunden detaillierte Spezifikationen in Excel, Word oder als PDF, die unterschiedliche Stellen prüfen und kommentieren müssen, bevor wir ein Angebot abgeben können“, sagt Bräuninger. Um die Abstimmung zu beschleunigen, hat Contact Software für Syntegon eine Partnerlösung integriert. Sie wertet die Spezifikationen der Kunden aus und übergibt sie in strukturierter Form an das Anforderungsmanagement in CIM Database, wo sie miteinander verglichen, verteilt und von mehreren Mitarbeitern gleichzeitig kommentiert werden können.
„Das PLM-gestützte Anforderungsmanagement reduziert nicht nur die Bearbeitungszeit für die Prüfung der Anforderungen, sondern beschleunigt auch ihre spätere Validierung, weil man die Daten über die komplette Wertschöpfungskette tracken kann“, sagt Bräuninger. „Wir testen die Anwendung gerade in einem Pilotprojekt.“
Neben konkreten Zeiteinsparungen durch das schnelle Finden von Informationen und bei der Erstellung der Kundendokumentation sieht Bräuninger vor allem das große Ganze: „Wir betrachten die Entscheidung für CIM Database als strategisch, weil das die Voraussetzung für die Digitalisierung und Automatisierung vieler Geschäftsprozesse ist.“ Bräuninger schätzt, dass im Endausbau die meisten der Beschäftigten mit der globalen PLM-Lösung arbeiten werden.
* Michael Wendenburg ist freier Fachjournalist. Weitere Informationen: Contact Software GmbH in 28359 Bremen, Tel. (04 21) 2 01 53-0, info@contact-software.com
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