Digitaler Produktpass
Alle Informationen zum Produkt – auf Knopfdruck

Ein Gastbeitrag von Bernd Müller* 8 min Lesedauer

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Der digitale Produktpass kommt. Mit ihm können Unternehmen das volle Potential der Digitalisierung nutzen. In der Pole-Position: der DPP 4.0, den Unternehmen gemeinsam auf Basis der Verwaltungsschale der IDTA entwickeln.

Die Idee des DPP: Jeder Hersteller, der Produkte in der EU verkauft, soll alle Daten aus der Lieferkette sammeln und zugänglich machen.(Bild:  Media Srock - stock.adobe.com / KI-generiert)
Die Idee des DPP: Jeder Hersteller, der Produkte in der EU verkauft, soll alle Daten aus der Lieferkette sammeln und zugänglich machen.
(Bild: Media Srock - stock.adobe.com / KI-generiert)

Der Digitale Produktpass (DPP) wird künftig in der EU verpflichtend. Er ist ein Bestandteil der Ecodesign for Sustainable Products Regulation (ESPR), die zukünftig 240.000 Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern in der EU zum zirkulären Wirtschaften verpflichtet. Die Idee des DPP: Jeder Hersteller, der Produkte in der EU verkauft, soll alle Daten aus der Lieferkette sammeln und zugänglich machen. Über eine eindeutige Produktidentifikation finden Konsumenten, Dienstleister in der Wertschöpfungskette und Behörden umfangreiche Informationen etwa zu Nachhaltigkeit und Wiederverwertbarkeit.

Den einen DPP gibt es (noch) nicht – die EU lässt offen, wer den DPP und das zugehörige DPP-System wie umsetzt. Eindeutig in der Pole-Position ist aber das Konzept des Digitalen Produktpasses 4.0 (DPP 4.0) , das auch international immer mehr Interesse findet. Das DPP 4.0-Konzept basiert auf zwei international einsetzbaren Technologien: