Batteriezellenfertigung Diodenlasertrocknung drückt Kosten bei der Batteriefertigung

Quelle: Pressemitteilung von Laserline 1 min Lesedauer

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Batterieelektroden wurden bislang vorrangig in gasbetriebenen Durchlauföfen getrocknet, so Laserline. Damit ist es vielleicht vorbei, denn per Diodenlaser klappt das sogar im Rolle-zu-Rolle-Verfahren.

Laserline und die RWTH Aachen haben es geschafft, die bisher recht energieaufwendige Trocknung von Batteriezellen günstiger und schneller zu machen. Per Hochleistungs-Diodenlaser klappt das sogar im Rolle-zu-Rolle-Verfahren, wie hier zu sehen ist. Laserline erklärt ...(Bild:  Laserline)
Laserline und die RWTH Aachen haben es geschafft, die bisher recht energieaufwendige Trocknung von Batteriezellen günstiger und schneller zu machen. Per Hochleistungs-Diodenlaser klappt das sogar im Rolle-zu-Rolle-Verfahren, wie hier zu sehen ist. Laserline erklärt ...
(Bild: Laserline)

Als Standardverfahren zur Trocknung von Batterieelektroden galt bislang die Konvektionstrocknung im gas- oder strombetriebenen Durchlaufofen. Das kosten aber Energie und ist angesichts steigender Kosten immer unrentabler. Hinzu kommen recht ambitionierte Klimaschutzziele. Batteriehersteller suchen deshalb verstärkt nach Alternativen, wie Laserline registriert. Und diese bestünden wahlweise in Verbesserungen etablierter Prozesse oder zielten auf komplett neue Verfahren ab, wie etwa dem Dry-Coating oder der Vakuumbeschichtung. Ersteres wurde vor allem von Tesla als vielversprechendes Verfahren dargestellt und ist zumindest theoretisch in der Lage, einige grundlegende Schwierigkeiten der Batteriezellfertigung zu überwinden, wie man erfährt. Die serielle Umsetzung werde aber unter anderem durch diverse Patentansprüche erschwert. Doch es gibt noch eine andere Alternative.

Jetzt kommt die günstige Alternative für Batterie- und Autohersteller

Vor diesem Hintergrund ist im Rahmen des seit zwei Jahren laufenden Projektes „IDEEL“ (Implementation of Laser Drying Processes for Economical & Ecological Lithium Ion Battery Production) ein innovatives Lasertrocknungsverfahren zur emissionsarmen und wirtschaftlichen Serienfertigung von Lithium-Ionen-Batterien entwickelt worden. Es basiert auf Laserline-Hochleistungs-Diodenlasern. Es ermögliche erstmals die Herstellung von Anoden und Kathoden im Rolle-zu-Rolle-Prozess und sei mit einer Betriebskostenersparnis von 30 Prozent sowie einer Halbierung der erforderlichen Produktionsfläche ein Meilenstein auf dem Weg zu einer CO2-reduzierten und nicht zuletzt wettbewerbsfähigen Batteriezellfertigung. Mehrere große Batterie- beziehungsweise Automobilhersteller qualifizieren das Verfahren derzeit per Pilotfertigung, wie Laserline betont. Spätestens ab 2024 sei mit einer industriellen Umsetzung auf breiter Front zu rechnen.

Nähere Informationen über den Aufbau und die Vorteile des neuen Verfahrens bietet das Whitepaper mit dem Titel „Diode Laser Drying of Electrodes for Lithium-Ion Batteries“, das von Laserline-Experten sowie Mitarbeitern des Lehrstuhls PEM (Production Engineering of E-Mobility Components) der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen verfasst wurde.

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