Verbindungstechnik Dosieranlagen sparen Klebstoff bei der Rotorblattproduktion
Neue Klebstoffe halten Einzug in die Windflügelproduktion. Mit ihren optimierten Materialeigenschaften leisten sie einen Beitrag zur Automatisierung der Rotorblattherstellung. Auf diese Klebstoffe abgestimmte Misch- und Applikationssysteme ermöglichen eine Materialersparnis bis zu 30%.
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Ein zentraler Aspekt bei der Herstellung von Rotorblättern für Windenergieanlagen ist das Mischen und Auftragen von Epoxydharzen und Polyurethanen zum Verkleben der Flügelhalbschalen und zum Einkleben innerer Stegkonstruktionen.
Viele Hersteller setzen dafür die Mehrkomponentensysteme des Anlagenbauers Tartler ein. Seit einiger Zeit hält nun eine neue Generation von Hochleistungsklebstoffen Einzug in die Rotorblattproduktion: Im Gegensatz zu den bisher eingesetzten, gefüllten Epoxys und Polyurethanen kommen diese Klebstofftypen ohne mineralische Füllstoffe aus.
Genauer dosieren und applizieren
Neben verbesserten Klebeeigenschaften lassen sie sich genauer dosieren und applizieren. Das kommt nicht nur den Automatisierungsbestrebungen der Hersteller zugute, sondern ermöglicht beim Verkleben auch Materialeinsparungen von bis zu 30%.
Schon seit vielen Jahren rüstet Tartler namhafte Rotorblatthersteller mit Dosier- und Mischsystemen für Ein- und Mehrkomponenten-Kunstharze aus. Die modularen Anlagen der Nodopox-Baureihe sind rund um den Globus in Windflügelproduktionen im Einsatz.
Standhaftigkeit verschiedener Profilgeometrien im eigenen Technikum getestet
Da sie in den Ausführungen 200 M/U und 200 AR bereits optimal abgestimmt sind auf die Verarbeitung der neuen Hochleistungsklebstoffe, ebnen sie den Herstellern den Weg zur Automatisierung. In zahlreichen praxisnahen Versuchsreihen in seinem eigenen Technikum hat Tartler zudem die Standhaftigkeit verschiedener Profilgeometrien getestet und die automatisierte Steuerung der Klebstoffverteilung optimiert.
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