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Dichtrollen der Drehkolbenpumpe werden von Tellerfederpaketen gegen Drehkolben gedrückt
Die beiden Dichtrollen sind bei dieser wie auch bei den nachfolgend beschriebenen Konstruktionen in zwei Rollenschuhen RS1 und RS2 gelagert und werden von zwei Tellerfederpaketen mit immer gleichbleibender Abdichtkraft gegen den Drehkolben gedrückt. Die Gehäusewände zwischen den beiden Dichtrollen werden vom Drehkolben bestimmt, wenn er sich in den beiden Endlagen befindet. Da die Gehäusewände sehr lang sind, können für jede der beiden Arbeitskammern AK1 und AK2 je zwei selbstöffnende Einlass- und selbstschließende Auslassventile untergebracht werden, um Strömungsverluste möglichst klein zu halten.
In Bild 2 ist eine zweispitzige (zweibogige) EZ2 aufgezeichnet, die nach dem 1. BG entsteht, wenn man einen Punkt P (P0) auf einen Rollkreis RK mit dem Radius r betrachtet, der sich auf einen Festkreis FK mit dem Radius 2r abrollt. Nach einem Abrollwinkel α hat sich der Rollkreis RK von RK0 nach RK1 und der Punkt P von P0 nach P1 bewegt. P1 ist somit ein Punkt der zweispitzigen (zweibogigen) EZ2.
Zweiter Endpunkt beschreibt zweibogige Epizykloide
Dieser Punkt wird aber auch nach dem 3. BG erreicht, wenn der Zykloidenstrahl E-P der Länge l=3r mit dem einen Endpunkt E so auf den Exzenterkreis EK geführt wird, dass beide Drehrichtungen gleich sind, die Drehgeschwindigkeit des Exzenterpunktes E jedoch drei Mal so groß ist wie die des Zykloidenstrahls P-E (β=3α). Nach drei vollen Umdrehungen (1080°) des Exzenterpunktes E hat der Zykloidenstrahl eine volle Umdrehung (360°) ausgeführt und der Punkt P dabei eine vollständige EZ2 gebildet.
Verlängert man diesen Zykloidenstrahl E-P um ein beliebiges Maß c über den Punkt P hinaus bis Pa, so soll dieser neue Punkt die Ausgangslage für eine vergrößerte (gestreckte) Epizykloide EZ2a sein. Wird nach dem 3. BG dieser neue Zykloidenstrahl (a=l+c) mit seinem einen Endpunkt E auf dem Exzenterkreis EK so geführt, dass die Drehrichtungen gleich sind, die Drehgeschwindigkeit des Exzenterpunktes E jedoch drei Mal so groß ist wie die des Zykloidenstrahls E-Pa (β=3α), so beschreibt der zweite Endpunkt Pa immer eine vergrößerte (gestreckte) zweibogige EZ2a.
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