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Krauss-Maffei auf der Fakuma 2017

Drei neue Mischköpfe bringen zusätzlichen Schwung in variantenreiche Polyurethanverarbeitung

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Weiterentwicklungen im Sektor Sprühmischköpfe für Polyurethan

Auch die PUR-Mischköpfe, die beim Structural Component Spraying (SCS) zum Einsatz kommen, wurden weiterentwickelt, wie es heißt. Bei dieser Verfahrenstechnik werden Lagenaufbauten aus Fasermatten und Wabenkernen mit unverstärktem PUR besprüht, in ein Werkzeug eingebracht und anschließend verpresst, wie die Münchener erklären. Das SCS-Verfahren ermögliche Deckschichten mit relativ geringer Dicke, sodass die so hergestellten Bauteile besonders leicht seien.

Für den Sprühvorgang stehen Flachstrahldüsen und luftunterstütze Rundstrahldüsen zur Verfügung. Flachstrahldüsen erzeugten einen fächerartigen PUR-Strahl und eigneten sich gut zum großflächigen Auftrag des PUR-Gemisches auf relativ ebene, großformatige Bauteile. Die luftunterstützen Rundstrahldüsen bilden ein feineres Spray aus und haben laut Hersteller eine geringere Austragsleistung als Flachstrahldüsen. Sie kommen hauptsächlich für Bauteilbereiche mit anspruchsvollerer Geometrie zum Einsatz, wie es heißt.

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Der von Krauss-Maffei neuentwickelte Düsenwechselbaustein versetzt PUR-Verarbeiter außerdem in die Lage, ihre Sprühmischköpfe mit beiden Düsenvarianten auszustatten. Bei der Fertigung des Bauteils könnten beide Düsen nun im Wechsel zum Einsatz kommen. Dies bringe den Vorteil mit sich, dass sich die Zykluszeit deutlich verkürzt werde. „Darüber hinaus reduzieren sich auch die Investitionskosten, weil für zwei Anwendungen nur noch ein Mischkopf erforderlich ist und die bisher eingesetzte hydraulische Umschalteinheit nicht mehr benötigt wird", gibt Schmidhuber zu bedenken.

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