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Instandhaltung: Getriebeöl

Drei Schritte zur effektiven Getriebeölwartung

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Um zu verhindern, dass schädliche Ablagerungen entstehen, ist es wichtig, dass Wartungstechniker das System effektiv reinigen. Dadurch können die Schmutzpartikel aufgelöst und saure Schadstoffe neutralisiert werden. Das Reinigungsmittel sollte dabei vor einem und nicht erst während eines Ölwechsels verwendet werden. Denn mithilfe des Reinigers werden die Ablagerungen aus dem Innenleben der Maschine gelöst, um dann im noch alten Öl zu schweben. Wird dieses dann ausgewechselt, ist die Maschine sauber und bereit für frisches Öl.

Die Wahl des geeigneten Schmierprodukts

Sobald die ersten beiden Maßnahmen komplett abgeschlossen sind, gilt es im dritten und damit letzten Schritt des Prozesses das jeweils passende Getriebeöl für die unterschiedlichen Maschinen auszusuchen. Die Wahl eines ungeeigneten Schmierprodukts könnte letztlich zur Folge haben, dass selbst ein Ölwechsel zum idealen Zeitpunkt sowie eine noch so gründliche Systemreinigung nutzlos gewesen wären.

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Es ist von grundlegender Bedeutung, dass die zuständigen Techniker die spezifischen Anforderungen der Maschinen und der jeweiligen Standorte berücksichtigen, an denen sie sich befinden. Wird ein Getriebe beispielsweise in einer feuchten Umgebung oder im Freien eingesetzt, kann es anfällig für Kondensation und Wassereintritt sein. In diesem Fall sollte entsprechend ein für diese Anforderungen ausgelegter Schmierstoff zum Einsatz kommen. Geeignete Schmierprodukte, wie zum Beispiel das Top Blend CS von NCH Europe, verfügen über einen hohen Gehalt an Calciumsulfonat, das wasserabweisend ist und somit die Korrosionsgeschwindigkeit vermindert. Außerdem enthalten sie Säureneutralisatoren und Oxidationsinhibitoren, die verhindern, dass im Öl befindliche Säuren negative Auswirkungen auf Getriebe und Dichtungen haben.

Drei Schritte erhöhen Wahrscheinlichkeit einer langfristig einwandfreien Produktion

Wartungstechniker sollten angewiesen werden, diese drei einfachen Schritte zu befolgen. Auf diese Weise können Betriebsleiter die Wahrscheinlichkeit signifikant erhöhen, dass die wesentlichen Prozesse in ihrer Anlage langfristig einwandfrei funktionieren. Wird darauf geachtet, zum richtigen Zeitpunkt einen Schmierstoff auszutauschen, wird dies im Zusammenspiel mit einer effektiven Systemreinigung zwischen den Ölwechseln sowie der richtigen Produktwahl für die jeweilige Maschine und ihren Einsatzort dazu beitragen, das Ausfallrisiko und die daraus resultierenden Kosten zu reduzieren.

* Mark Burnett ist Vizepräsident der Innovationsplattform für die Bereiche Schmierstoffe und Kraftstoffadditive bei NCH Europe in WV14 0QL Bilston (Großbritannien), Tel. (0 61 05) 20 10, deutschland@ncheurope.com

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