Hannover-Messe 2014

DTMT sorgt für kürzere „time-to-market“ bei Hightech-Produkten

Seite: 2/3

Anbieter zum Thema

Emili 2 basiert auf einem patentierten Multimode-Hochfrequenz-Nahfeldsensor, der Flüssigkeiten anhand ihrer Dielektrizitätskonstante, der molekularen Relaxation und der Ionenleitfähigkeit unterscheidet. Eine besondere Herausforderung bei der Entwicklung war, die komplexe Technologie, die als Laborlösung existierte, zu einem kompakten, industrietauglichen System zu entwickeln. Es galt nicht nur, die Technik zu „verpacken“, sondern gleichzeitig ein Gehäuse zu entwickeln, das ergonomisch gestaltet und dem rauen Betrieb auf Flughäfen dauerhaft gewachsen ist.

Scanner ist von der ECAC (European Civil Aviation Conference) nach Standard 2 zertifiziert

DTMT hat das Packaging der Sensorik und der Elektronik optimiert und bei allen Entwicklungs- und Konstruktionsschritten von vornherein die geplante wirtschaftliche Serienfertigung im Auge behalten. So ist es gelungen, in kürzester Zeit ein Gerät zu konstruieren und zu bauen, das demnächst bei der Sicherheitskontrolle in vielen Flughäfen zum Einsatz kommt. Nach unabhängigen Laborprüfungen hat der Scanner die Zertifizierung der ECAC (European Civil Aviation Conference) nach Standard 2 erhalten. Die ersten Exemplare werden an einem Flughafen bereits eingesetzt.

Das Gerät ist extrem einfach zu bedienen: Der ungeöffnete Behälter – seien es Flaschen aus Glas, Plastik oder Keramik, ob klar oder gefärbt – wird einfach auf den Scanner gelegt und das Ergebnis wird sofort auf dem Bildschirm angezeigt.

Fahrkartenautomat ohne Tasten ist bedienerfreundlich und vandalismussicher

Der neue, tastenlose Fahrscheinautomat „Ticomat.9010“, den DTMT auf der Hannover-Messe 2014 zeigt, ist ein Beispiel für die Produkte, deren Gehäuse DTMT für die Elgeba Gerätebau GmbH aus Bad Honnef entwickelt hat. Er besitzt eine durchgehende, glatte Glasfront, die nur von den Aussparungen für Geldeinwurf, Karten und Ticketausgabe unterbrochen wird.

Die Glasscheibe ist ein Touchscreen mit Funktionen, die bisher nur von Smartphones und Tablet PCs bekannt sind. Der Benutzer kann Elemente antippen und in andere Bereiche des Bildschirmes „ziehen“. Die Bildschirmansichten wechseln kontextabhängig, Informationen für den Benutzer – bis hin zu Videos – können an beliebigen Stellen des Displays angezeigt werden.

Da Einbruch und Vandalismus an Bahnhöfen und Busstationen – vor allem an entlegenen Standorten – stetig zunehmen, spielt neben der Bedienbarkeit die Robustheit der Systeme von Elgeba eine entscheidende Rolle. Deshalb hat DTMT bei der Entwicklung alle neuralgischen Punkte, an denen Einbruchswerkzeuge angesetzt werden, intensiv untersucht: die Scharniere, die Riegelleiste, die Tür und das Schloss. Die möglichen Belastungen haben die Mechernicher Ingenieure mit der Finite-Elemente-Methode analysiert und bei der Umsetzung berücksichtigt.

(ID:42599201)