Rittal Durch Standardisierung sinken die Kosten für IT-Infrastrukturen

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Vertrieb, Controlling, Marketing und Fertigung – sie alle sind auf reibungslos laufende IT-Prozesse angewiesen. Die Verantwortlichen stehen vor der Aufgabe, eine schnelle Servicebereitstellung bei geringen Kosten zu ermöglichen. Die Lösung: Der Betrieb muss weiter virtualisiert, standardisiert und automatisiert werden.

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Eine weitgehend standardisierte Rechenzentrums-Infrastruktur vereinfacht die Prozesse und ermöglicht den energie- und kosteneffizenten Betrieb. (Bild: Rittal)
Eine weitgehend standardisierte Rechenzentrums-Infrastruktur vereinfacht die Prozesse und ermöglicht den energie- und kosteneffizenten Betrieb. (Bild: Rittal)

In immer mehr Rechenzentren ist es mittlerweile Realität – die Anforderungen an Rechenleistung und Verfügbarkeit steigen von Jahr zu Jahr, ein Großteil der Arbeitsprozesse ist ohne Unterstützung durch die IT längst nicht mehr denkbar. Als Königsweg für die Kombination aus mehr Leistung mit weniger Kosten gelten die Virtualisierung, die Standardisierung und die Automatisierung der IT.

Management der IT-Infrastruktur lässt sich automatisieren

Automatisieren lassen sich beispielsweise Teilbereiche der Überwachung und des Managements der IT-Infrastruktur. Dabei geht es nicht um eine Reduzierung des IT-Personals, sondern um die optimale Verfügbarkeit der IT.

Denn im Ernstfall geht es im Rechenzentrum um Minuten. Die Hardware ist empfindlich und die dort gespeicherten Daten sind unter Umständen unersetzlich. Um die Reaktionszeit bei Lecks in der Flüssigkeitskühlung, bei Schwelbränden oder unkontrolliert steigenden Temperaturen im Serverschrank zu minimieren, müssen solche Situationen möglichst frühzeitig bemerkt werden.

Überwachungssysteme unterstützen IT-Mitarbeiter

Auch angesichts der zunehmenden Größe moderner Rechenzentren (RZ) ist dies allerdings längst eine Aufgabe, für die die IT-Mitarbeiter technische Unterstützung benötigen. Daher verlassen sich Administratoren auf intelligente Überwachungssysteme wie das Rittal CMC III (Bild 1 – siehe Bildergalerie).

Die Funktionsweise ist im Grunde einfach: Sensoren sammeln in den Serverracks und im RZ Daten zu Temperatur, Luftfeuchtigkeit und vielem mehr. Die Messwerte werden in einer zentralen Einheit konsolidiert und verarbeitet. Anschließend stehen sie über ein Webinterface zur Verfügung oder können über SNMP in Managementlösungen für die IT-Infrastruktur wie Rittal Ri-Zone eingebunden werden. Ausgeklügelte Alarmsysteme sorgen zudem dafür, dass die Administratoren bei Messungen außerhalb des grünen Bereichs frühzeitig informiert werden, auch an Wochenenden oder nach Feierabend.

Intelligentes Überwachungssystem entschärft kritische Situationen automatisch

CMC III ist im Zusammenspiel mit Ri-Zone sogar in der Lage, automatisiert Gegenmaßnahmen einzuleiten. Havariesituationen werden so ohne Zutun der IT-Verantwortlichen umgehend entschärft, während die zuständigen Mitarbeiter per SMS oder E-Mail alarmiert werden. Der Administrator erhält mit dieser Kombination ein umfassendes Lösungspaket, welches das Rechenzentrum auch dann lückenlos überwacht, wenn kein Mitarbeiter vor Ort ist.

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