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Kooperation Durchgängige Digitalisierung im Schaltschrankbau erreichen

Redakteur: Katharina Juschkat

Die Kooperation „Smart Engineering and Production 4.0“ von Eplan, Rittal und Phoenix Contact arbeitet seit fünf Jahren an der Digitalisierung im Schaltschrankbau und der Weiterentwicklung von Standards. Was nach fünf Jahren Arbeit erreicht wurde.

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Mehr Digitalisierung im Schaktschrank, das will die Kooperation „Smart Engineering and Production 4.0“ erreichen.
Mehr Digitalisierung im Schaktschrank, das will die Kooperation „Smart Engineering and Production 4.0“ erreichen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Vor fünf Jahren gründeten Eplan, Rittal und Phoenix Contact die Kooperation „Smart Engineering and Production 4.0“ mit dem Ziel, im Steuerungs- und Schaltanlagenbau eine durchgängige Digitalisierung von Engineering und Produktionsprozessen zu erreichen. Inzwischen haben die Kooperationspartner konkrete Produkte und Lösungen entwickelt.

Die Vernetzung funktioniert

Das Fazit der drei Unternehmen nach fünf Jahren Kooperation: Das Zusammenspiel der Systeme funktioniert. Konfiguratoren, Engineering-Plattformen, Automatisierungslösungen für die Fertigung und digitale Assistenzsysteme arbeiten vernetzt zusammen. Daten werden vom Engineering über die Fertigung bis zu Betrieb und Service genutzt. Auch Artikeldaten sind standardisiert und durchgängig zur Verwendung im Engineering, in der Materialwirtschaft und in den Fertigungsprozessen des Schaltschrankbaus beschrieben.

Wir haben das große Ganze immer im Blick: Eine digitalisierte Produktentwicklung im Steuerungs- und Schaltanlagenbau, die den Weg zur Industrialisierung der Branche ebnet.

Roland Bent, Geschäftsführer von Phoenix Contact

Neben passenden Produkten haben sich die Projektpartner auch für die Weiterentwicklung von Standards eingesetzt. Eclass beispielsweise dient der digitalen Beschreibung von Artikeln und Artikeldaten. Inzwischen hat sich Eclass etabliert und leistet in Kombination mit Automation ML einen wichtigen Beitrag zur systemübergreifenden Bereitstellung von Daten in Engineering, Konfiguration und Fertigung.

Sebastian Seitz, CEO von Eplan, sagt: „Die Automatisierung und Digitalisierung des Steuerungs- und Schaltanlagenbaus ist heute umsetzbar. Grundvoraussetzung dafür waren standardisierte, qualifizierte Artikeldaten und Schnittstellen-Standards, die wir erfolgreich entwickelt haben.“

Vortrag auf der SPS Connect

Engineering-Daten aus einer ganzheitlichen, virtuellen Produktbeschreibung fließen über standardisierte Datenaustauschformate wie Automation ML in den Herstellungsprozess. Thomas Steffen, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung bei Rittal, erklärt: „In Konsequenz lassen sich konventionelle Automationstechnologien wie Bohr- und Fräscenter sowie Drahtkonfektionierautomaten in die digital gestützten Fertigungsprozesse des Steuerungs- und Schaltanlagenbaus integrieren.“

Zur kommenden virtuellen SPS Connect präsentieren die Unternehmen einen Vortrag zum Thema „Die Zukunft des Schaltschrankbaus – Wie verändert die Digitalisierung die Engineering- und Fertigungsprozesse“. Interessierte können sich für die Präsentation am 24.11. um 14:00 Uhr kostenlos anmelden.

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