Milliarden investiert Schneider Electric übernimmt Software-Hersteller Cognite

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Der Technologiekonzern Schneider Electric verstärkt sich bei industrieller KI. Dafür übernimmt das Unternehmen für rund 2,7 Milliarden Euro den US-Software-Hersteller Cognite.

Schneider Electric baut sein Geschäft mit Industrie-KI mit einem Milliarden-Kauf aus.(Bild:  Schneider Electric)
Schneider Electric baut sein Geschäft mit Industrie-KI mit einem Milliarden-Kauf aus.
(Bild: Schneider Electric)

Das teilten die in Teilen mit dem deutschen Siemens-Konzern konkurrierenden Franzosen am Dienstagabend mit. Cognite soll mit Schneiders eigenen Industriesoftwaregeschäft Aveva zusammengeführt werden. Deren Chef Caspar Herzberg erklärte, man habe schon seit Jahren ein Auge auf das Geschäft geworfen.

Schneiders Schritt erfolgt vor dem Hintergrund, dass europäische Hersteller zunehmend KI in ihren Fabriken einsetzen, um die Effizienz zu steigern und Prozesse zu optimieren. Auch Wettbewerber wie Siemens forcieren den Einsatz von Automatisierung und künstlicher Intelligenz in der Fertigung.

Cognite sitzt in Tempe, Arizona, und beschäftigt rund 800 Mitarbeiter. Das Unternehmen erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von mehr als 170 Millionen Dollar.

Auch wenn der Preis der Transaktion „Fragen aufwirft“, füge sie sich in die Gesamtstrategie von Schneider ein, so Bernstein-Analyst Alasdair Leslie. Die Aktien von Schneider gaben am Mittwoch in Paris um bis zu 2,9 Prozent nach. Dennoch verzeichnet das Papier im Jahresverlauf ein Plus von rund einem Viertel, da Investoren auf Unternehmen setzen, die die Infrastruktur für den KI-Boom produzieren können. Schneider liefert zunehmend Energie- und Kühllösungen für Rechenzentren, die wiederum die für den Ausbau der KI erforderliche Rechenleistung und Datenspeicherung bereitstellen.

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