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Dabei gebe es Gebiete mit vertrauter Technik (Bohrung, Kurbelwellenmittelinie, und andere) sowie technische Freiheiten in jenen Bereichen, die Fortschritte bei der Gesamteffizienz ermöglichen. Diese Formel soll Innovationen ankurbeln und Hochtechnologien entwickeln, die letztlich eine Bedeutung für den Straßenverkehr haben können, wie es in der Mitteilung heißt.
Schwerere Motoren machen Mindestgewicht in der Formel 1 schwieriger erreichbar
Natürlich spiele das Gewicht eine entscheidende Rolle bei der Performance. Das neue Reglement schreibe ein Mindestgewicht von 691 kg für das Auto vor, nach 642 kg in der Saison 2013. Dieses Gewicht sei nun jedoch viel schwieriger zu erreichen. Die Power Unit müsse ein Mindestgewicht von 145 kg erreichen. Die Kühlungsbedürfnisse des Turboladers und der Hybridsysteme vergrößerten diese Herausforderung zusätzlich.
Aber auch aus aerodynamischer Sicht seien die Innovationen bis an ihre Grenzen ausgelotet worden. Grundsätzlich gebe es zwei Schlüsselelemente für ein schnelles Formel-1-Auto: Die größtmögliche Leistung, um auf den Geraden zu beschleunigen, sowie eine gute mechanische und aerodynamische Performance, um schnell durch die Kurven fahren zu können. Das Reglement für die Saison 2014 bringe eine Reihe neuer Herausforderungen mit sich, die sich nicht nur in den offensichtlicheren Bereichen des Autos niederschlagen, sondern vor allem bei der Kompaktheit.
Die Integration der Power Unit und der damit verbundenen Systeme in das Chassis sei von außen nicht sichtbar, stelle die Teams aber vor eine große aerodynamische Herausforderung. Die Power Unit selbst habe eine gänzlich andere Form als ihr Vorgänger. Hinzu kämen weitere Hybridsysteme, ein komplexes Auspuffsystem samt eines Ladeluftkühlers, der für das Aufladungssystem benötigt werde.
Kühlung auch für Performanz und Effizienz der Formel-1-Rennwagen wichtig
All diese Faktoren trügen zu den Kühlungsanforderungen des Autos bei. Der richtige Umgang mit der Hitze sei nicht nur für die Integrität des Autos wichtig, sondern auch für die Performance und Effizienz. Hierbei gebe es zwei entgegengesetzt wirkende Einflüsse: Der eine soll sicherstellen, dass diese Komponenten innerhalb des optimalen Temperaturfensters arbeiten, der andere soll dafür sorgen, dass die damit verbundenen Kühlsysteme die aerodynamische Effizienz des Fahrzeugs nicht beeinträchtigen.
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