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Ergonomie-Programm sorgt auch für optimale Prozesse
Das Programm wirkt negativen Faktoren am Arbeitsplatz entgegen und sorgt gleichzeitig für optimale Prozesse: Bei minimaler körperlicher Belastung erhöht sich nicht nur die Produktivität um bis zu 20 %, sondern die Qualität der Auftragsbearbeitung verbessert sich und gleichzeitig reduziert sich die Auftragsdurchlaufzeit. Auch der positive Einfluss auf die Mitarbeitermotivation ist nicht zu unterschätzen.
Das Konzept ergonomics@work zeichnet sich durch vier Aspekte aus:
- 1. Die Bewegung von Lasten erfolgt nur horizontal oder mit der Schwerkraft nach unten. Prozesse und Arbeitsplatz sind derart gestaltet, dass die körperliche Anstrengung so weit wie möglich reduziert wird.
- 2. Vermeidung von überflüssigen Bewegungen. Arbeitsplätze, die „um den Mitarbeiter herum“ angeordnet sind, reduzieren Schritte und Armbewegungen und steigern so die Gesamtleistung.
- 3. Klares Design des Arbeitsplatzes. Einfache und optische Benutzerführung sowie die Integration von Sensoren steigern die Qualität.
- 4. Formen und Materialien, die auf den Arbeitsablauf fokussieren, die freie Bewegung ermöglichen und Verletzungen vermeiden. Dafür werden Elemente und Kanten nach Möglichkeit abgerundet sowie angenehme Kontaktflächen aus Holz integriert.
Das umfangreiche Programm besteht aus speziellen Kommissionierstationen und Arbeitsplätzen. Hierzu zählen zum Beispiel der Wareneingangs-Arbeitsplatz, der Retourenarbeitsplatz, die Kommissionierstation Pick-to-Tote, das Kommissioniersystem E-Pick, der Montagearbeitsplatz pick@work sowie der neue manuelle Depalettier- und Palettierarbeitsplatz.
Produkte bereits auf ihre arbeitsmedizinischen Vorteile überprüft
Unabhängige Institute haben einzelne Produkte bereits auf ihre arbeitsmedizinischen Vorteile überprüft. So hat der Tüv Süd beispielsweise den Wareneingangs- und den Pick-to-Tote-Kommissionierarbeitsplatz durch einen Facharzt für Arbeitsmedizin untersuchen lassen, der im Ergebnis die geringen Belastungen auf den Mitarbeiter bestätigt. Der Wareneingangs-Arbeitsplatz ist in der Regel wie folgt aufgebaut: Die Ware wird von einer elektrisch höhenverstellbaren Palettenstation seitlich auf den Arbeitstisch übernommen, per Barcode-Scan im Lagersystem erfasst und in die Lagerbehälter umgepackt.
Für den Transport zum Lagerort werden die Behälter auf ein angegliedertes Förderband in Tischhöhe geschoben. Darüber hinaus sorgt ein weiteres Förderband für den Abtransport der Leerkartons. Abfallbehälter für Kunst- und Reststoffe können platzsparend in den Arbeitsplatz integriert werden. Zusätzliche dämpfende Steharbeitsplatzmatten beugen der Ermüdung vor.
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