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Leichtbau-Spannfutter schont Zerspanungssysteme
Ein Spannfutter ist die Schnittstelle zwischen Maschine und Werkstück, wie der Zerspanungspraktiker weiß. Um Maschine und Werkzeug möglichst wenig zu belasten und damit die Wartungsintervalle und die Lebensdauer derselben zu verlängern, macht sich bei hoher Dynamik nicht nur ein geringeres Gewicht bezahlt.
Auch die Fähigkeiten zur Vibrationsdämpfung der verwendeten Materialien des Spannfutters zahlen auf der Habenseite ein. So hat das CFK-Futter einen um bis zu 40 Prozent höheren Dämpfungsgrad im Vergleich zum Stahl-Pendant und die Schwingungsamplituden, die bei der Bauteilbearbeitung unvermeidlich sind, sind deshalb deutlich niedriger. Die notwendigen Zerspankräfte verringern sich um 20 Prozent. Das wiederum schont die Schneiden der Werkzeuge.
Sensibles CFK-Spannfutter kann mehr als zupacken
„Das Besondere an unserem CFK-Spannmittel ist die Kombination aus Leichtbau und integrierter Sensorik sowie der nachfolgenden Verarbeitung der Messwerte. Damit hält der Wandel zu Industrie 4.0, Digitalisierung und IoT auch in der Spanntechnik Einzug“, ist sich Mandarello sicher. Denn die Auswertung der Daten biete einen der notwendigen Bausteine für eine Predictive-Maintenance-Strategie in der Produktion.
Das Torok-CFK-IQ kann aufgrund der Sensoren auch deformationsempfindliche Bauteile – zum Beispiel additiv gefertigte Komponenten – feinfühlig mit definierter Spannkraft fixieren und so die Bearbeitungsqualität verbessern und die Ausschussquote reduzieren. Der Bearbeitungsprozess selbst wird durch die Sensoren im Rahmen eines Condition Monitorings nicht nur überwacht, sondern auch dokumentiert.
Außer der permanenten Spannkraftüberwachung übernimmt die integrierte Sensorik die Inline-Messung des Werkstück-Spanndurchmessers. Auch kontrolliert sie, ob das Werkstück korrekt liegt und macht so die kosten- und energieintensive pneumatische Luftanlagekontrolle überflüssig.
Das Leichtbau-CFK-Spannsystem kann mit diesen Fähigkeiten als Werkstück-Spannsystem mit integrierter In-Line-Messung, als Werkstückgreifer mit integrierter In-Line-Messung oder als autarke Messstation eingesetzt werden, merkt Mandarello an.
Hier die wichtigsten Vorteile des CFK-Spannfutters auf einen Blick
- Verbesserte Produktivität: Der Leichtbau ermöglicht eine leichtere Beschleunigung und Verzögerung des Werkstücks – es verkürzt also die Bearbeitungszyklen;
- Erhöhte Energieeffizienz: Das Leichtbaukonzept macht die Beschleunigung sparsamer;
- Vereinfachtes Handling: Die Spannfutter sind leichter und damit bequemer zu handhaben;
- Optimierte Bauteilqualität: Durch die integrierte Sensorik und durch die Dämpfungseigenschaften der Faserverbundkunststoffe vermindert sich die Ausschussquote;
- Längere Lebensdauer: Aufgrund des leichten Spannfutters und der Dämpfungseigenschaften werden Spindellager und Antriebe geringer belastet – die Maschine verschleißt weniger;
- Minimierte Stückkosten: Die obigen Merkmale reduzieren direkt oder indirekt die Stückkosten.
Hier noch ein Link zu einem Video, wo man sich das Ganze in Aktion anschauen kann.
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